Routine sticht! Sechzig siegt dank Oldie-Toren bei Grünwalder-Rückkehr

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Unterstützung vom THW-Bagger bekam die Feuerwehr nicht nur bei vielen Einsätzen, sondern gestern auch beim Tag der offenen Tür in Peißenberg. 

"Tag der offenen Tür"

Gemeinsam mehr Besucher

Peißenberg - Sie arbeiten nicht nur beim Einsatz zusammen.  Feuerwehr und BRK in Peißenberg luden zum "Tag der offenen Tür".

Kein Blut, nur Farbe: Familie Sräga beim Wunden-Schminken, Tochter Franziska wurde von Rebecca Liess bemalt.

 Großer Andrang herrschte gestern auf dem Gelände der Feuerwehr und des Roten Kreuzes an der Ebertstraße. Fast 20 Blaulicht-Fahrzeuge mit Anhänger hatten die Rettungskräfte und deren Gäste aus Weilheim, Murnau und Lermoos zum gemeinsamen Tag der offenen Tür vor die Hallen gestellt, um den Besuchern viel zu bieten. Dass die Fahrzeuge draußen waren, hatte zwei Vorteile: Sie waren besser zu besichtigen, und die Hallen waren leer, so dass sich die Besucher in diese flüchten konnten, wenn ein Regenschauer niederging.

Das durchwachsene Wetter war nach Einschätzung von Kommandant Michael Schleich nicht von Nachteil. Es sah am Morgen schon zu schlecht für einen Ausflug aus, es war aber andererseits zu schön, um den ganzen Tag in der Wohnung zu sitzen. So waren auch viele Familien mit Kindern gekommen.

Einer der Sprösslinge, etwa drei Jahre alt, der von den Schultern seines Vaters aus den simulierten Zimmerbrand sah, stellte fachkundig fest: „Das raucht aber sehr, die brauchen Atemschutz.“ Der kleine Fachmann hatte Recht. Als es im Brandcontainer lichterloh brannte und qualmte, kam die Feuerwehr – natürlich mit Atemschutz – und führte vor, wie ein Brand in einem geschlossenen Raum gelöscht wird.

Besucherin Tanja Holzer zeigte sich beeindruckt von der Vorführung. Sie war überrascht, „wie schnell sich das Feuer bei einem Zimmerbrand entwickelt.“

Marion Fischer hat sich besonders für das Rote Kreuz interessiert. Sie hat sich das Museum des BRK und die modernen Fahrzeuge angeschaut und stellte fest: „Die Entwicklung auf dem Gebiet der Rettung ist schon beeindruckend.“

Dass Feuerwehr und BRK gemeinsam zum Tag der offenen Tür eingeladen hatten, hat laut Sascha Hosse von der Peißenberger Bereitschaft seinen Sinn. Zum einen seien die beiden gemeinsam bei Einsätzen, zum anderen kämen so viel mehr Besucher zu dieser Veranstaltung.

Für den Kreisverband des BRK sind laut Geschäftsführer Hans Eberl 98 Angestellte und rund 1000 Ehrenamtliche tätig. Die Peißenberger Feuerwehr hat 85 Aktive und 17 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, der Verein hat 150 Mitglieder. Zur Ausrüstung gehören zehn Fahrzeuge. 

st

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