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Nicht schön anzusehen: die Telefonzelle am Peißenberger Bahnhof.

"Telekom" wollte sie erneuern

Telefonzelle am Bahnhof ein "Schandfleck"

Peißenberg - Im Zeitalter des Smartphones wirken Telefonzellen wie ein Relikt aus grauer Urzeit. Vor allem, wenn sie so aussehen, wie in Peißenberg.

 Wie in vielen anderen Kommunen hat die „Telekom“ deshalb auch in der Marktgemeinde ihren Bestand abgebaut. Am Peißenberger Bahnhof jedoch, so versprach der Konzern, werde der Standort nicht aufgegeben und die Telefonzelle sogar komplett erneuert. Das ist bereits einige Zeit her. Geschehen ist bislang allerdings nichts. Die Fensterscheiben der gelben Kabine sind eingeschlagen worden und die Apparatur ist entsprechend verdreckt. Werner Haseidl bezeichnete die Telefonzelle in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses entsprechend als „Schandfleck“. Der Gemeinderat von CSU/Parteilose hakte bei Bürgermeisterin Manuela Vanni nach: „Wird das noch was in unserer Amtszeit, dass da was passiert?“ Die Rathauschefin versprach, sich mit der „Telekom“ per E-Mail in Verbindung zu setzen. Wie Vanni auf Nachfrage der Heimatzeitung sagte, sei wohl eher nicht damit zu rechnen, dass es vom Konzern eine sofortige, konkrete Rückmeldung geben wird. Der „Schandfleck“ wird also vorerst weiter Schandfleck bleiben.

Bernhard Jepsen

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