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Großen Spaß hatten beim Stück „Alice in Wonderland“ Darsteller und Publikum gleichermaßen. 24 Acht- bis Zehntklässler hatten ihre Rollen vier Tage lang einstudiert, am Freitag führten sie das Stück am Vormittag vor ihren Mitschülern – der Raum war dabei restlos gefüllt – und am Nachmittag vor ihren Eltern auf. Beim Bühnenbild hatten Kunstlehrer geholfen, beim Schminken eine Mutter. Um die Technik kümmerten sich die Schüler selbst. Die Schule hatte für den Workshop David Taylor von „Vienna’s English Theatre“ ins Haus geholt.

Theaterprojekt der Montessori-Schule

Auf Englisch ins Wunderland

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Peißenberg – Ein Hase in Zeitnot, eine Maus in Lederhose und ein Mädchen, das sich vor den Augen seiner Mitschüler in ein anderes verwandelt: In der Peißenberger Montessori-Schule trugen sich am Freitag merkwürdige - und witzige  Dinge zu. 

Denn da gipfelte eine Theater-Woche in ihren Höhepunkt. 24 Acht- bis Zehntklässler führten vor Mitschülern und Eltern das Stück „Alice in Wonderland“ auf – in englischer Sprache. Vier Tage lang hatten sie sich darauf vorbereitet und Unterstützung von einem Experten bekommen: David Taylor von „Vienna’s English Theatre“ leitete den Workshop.

Initiiert hatte das Ganze Englischlehrerin Daniela Pasedag-Ehrich. Die Schüler konnten sich freiwillig für die Teilnahme melden. Und darunter waren einige Talente, wie Taylor am Ende der Woche berichtete. „Da sind richtig gute Schauspieler in der Gruppe dabei“, lobte der Profi, der die gesamte Zeit Englisch sprach. Für ihn war es das erste Mal, dass er einen solchen Workshop in Deutschland anbot, meistens ist er in Österreich unterwegs, oft auch in Südtirol. Seine Premiere in Deutschland kam bei den Schülern bestens an.

„Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Tabea Danner, die sich als „Cheshire Cat“ auf der Bühne sichtlich wohlfühlte und den Zuschauern sowie Workshopleiter Taylor einige Lacher entlockte. Das gelang unter anderem auch Elias Frank und Jakob Hänel, die als „Tweedle Dee“ und „Tweedle Dum“ umherflitzen und sich gegenseitig zu Boden warfen. „Das Hinschmeißen haben wir oft geübt“, sagte Frank und ergänzte grinsend: „Wir haben ein paar Wunden am Knie.“ Mit der englischen Sprache hatten sie keine Probleme. „Wir mussten ja nicht viel reden, verstanden haben wir das Stück gut“, sagte der Neuntklässler. Auch die Jüngste in der Runde, Valerie Hänel (13), hatte keine Probleme: „Ich mag Englisch, das war nicht schwer.“

Viel Text hatten Jemima Bold und Sophie Knoch einzustudieren – die beiden teilten sich die Rolle der „Alice“. „Innerhalb einer Woche den Text auswendig zu lernen, war schon schwierig“, gab Bold zu. „Ich habe viel Zuhause gelernt.“ Bereut hat sie die Teilnahme aber nicht. „Das war was Neues, das hat Spaß gemacht. Ich war gern dabei.“ Im Rampenlicht auf der Bühne fand der Wechsel zwischen ihr und Knoch statt – sehr geschickt. Da trafen plötzlich „Alice“ und „Alice“ aufeinander, und eine, die erste eben, ging von dannen. Warum auch nicht? Im Wunderland ist ja alles möglich... 

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