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Gemeinsam Richtung Therapiezentrum: v.l. Reinhard Huber, Ingrid Haberl und Thomas Lippmann im Obergeschoss der „Rigi-Rutsch’n“. 

Peißenberg

„Therapiezentrum PRO“ startet im März

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Die Verträge sind geschlossen, die „Therapiezentrum PRO GmbH“ ist im Handelsregister eingetragen und am 1. März startet die ambulante Reha im Obergeschoss der „Rigi-Rutsch’n“ ihren Betrieb. Bei Geschäftsführer Reinhard Huber sind sogar schon die ersten Anmeldungen eingegangen.

Dass es bald losgeht mit der ambulanten Reha, die als „Therapiezentrum PRO GmbH“ im Handelsregister eingetragen ist, hat sich in Peißenberg wohl inzwischen herumgesprochen. „Neulich klingelte mein Telefon und eine Peißenbergerin hat sich für die ambulante Reha in der ,Rigi-Rutsch’n’ angemeldet“, erzählte der Geschäftsführer der neuen GmbH, Reinhard Huber, beim Pressegespräch zum Rehazentrum in den Räumen der Peißenberger Gemeindewerke, an dem neben ihm Thomas Lippmann, der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH und Ingrid Haberl, der Vorstand der Gemeindewerke teilnahmen.

Inzwischen sind bis auf den stellvertretenden Leiter der Physiotherapie alle Stellen besetzt. „Wir werden mit etwa zehn Angestellten startet“, sagte Huber. Als ärztlicher Leiter sei der Orthopäde Dr. Uwe Bellinghoven verpflichtet worden, zudem treten ein Psychologe, ein Ergotherapeut, zwei oder drei Physiotherapeuten, ein Sportwissenschaftler, ein Sozialpädagoge und ein Diätassistent am 1. März den Dienst im Therapiezentrum an.

Auch wenn das Rehazentrum in Peißenberg für sich steht, es ist eine enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Ärzten der Krankenhaus GmbH geplant. „Wir werden unser Know-How beisteuern und unsere Ärzte werden Vorträge halten“, sagte Lippmann. Er sei sofort begeistert gewesen von der Idee, in der „Rigi-Rutsch’n“ eine ambulante Reha aufzubauen, die den Patienten, die in Weilheim oder Schongau behandelt wurden zur Reha empfohlen werden könne. Bislang seien die frisch operierten Patienten in die Ungewissheit entlassen worden, das ändere sich mit dem Therapiezentrum.

Die ersten Patienten werden am 15. März in Peißenberg behandelt. Vorerst soll es 30 Therapieplätze geben, laut Huber könnte mit der jetzigen Ausstattung auf 40 Plätze aufgestockt werden. Insgesamt sollen in der Peißenberger Reha 530 Patienten pro Jahr therapiert werden. Die „Therapiezentrum PRO GmbH“ ist Mieterin der Räume im Obergeschoss der „Rigi-Rutsch’n“. Sie zahlt rund 180 000 Euro für die Miete und dafür, dass das Schwimmbad und die Sauna von den Patienten genutzt werden können. Zudem soll auch der Gewinn, der mit der ambulanten Reha erzielt werden soll, wieder in die „Rigi-Rutsch’n“ fließen. Doch das dauert noch ein wenig: „Dazu muss erst alles tip-top laufen, dann werden wir das stufenweise umsetzen“, sagte Haberl bei dem Gespräch.

Die Gemeindewerke und die Krankenhaus GmbH sind Gesellschafter der neuen GmbH. Die Krankenhaus GmbH hält 25,1 Prozent der Anteile, 74,9 Prozent halten die Gemeindewerke. Das finanzielle Risiko liegt auf Seiten der Gemeindewerke. Bei Entscheidungen, die rein finanzielle Aspekte betreffen, hat die Krankenhaus GmbH kein Stimmrecht, wohl aber, wenn es um die medizinisch-strategische Ausrichtung geht.

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