Die Ruhe nach der Freibadsaison ist inzwischen in der „Rigi-Rutsch’n“ eingekehrt. Im Bild die Mitarbeiter Stefan Dinjel und Isabella Irsiegler.
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Die Ruhe nach der Freibadsaison ist inzwischen in der „Rigi-Rutsch’n“ eingekehrt. Im Bild die Mitarbeiter Stefan Dinjel (li.) und Isabella Irsiegler (re.).

Zum Ende der Freibadzeit

So ist die Bilanz in der „Rigi-Rutsch‘n“:

  • Kathrin Hauser
    VonKathrin Hauser
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Vor einer Woche ist die zweite, von der Corona-Pandemie geprägte Freibadsaison in der „Rigi-Rutsch’n“ in Peißenberg zu Ende gegangen. Und obwohl der Sommer ziemlich verregnet war, hatten Bad und Sauna heuer fast 10 000 Gäste mehr als im Jahr zuvor.

Peißenberg – Auch wenn Hannes Meyer und sein Team in den vergangenen Monaten viel zu tun hatten, um den Freibadbetrieb samt Sauna in der „Rigi-Rutsch’n“ zu stemmen, der Badeleiter zieht eine positive Bilanz über die gerade beendete Sommersaison. Vor allem, dass die Buben und Mädchen im Peißenberger „Gesundheits- und Bäderpark“ eine unbeschwerte Zeit verbringen konnten, das habe ihn gefreut: „Die Kinder hatten so viel Spaß, sie konnten im Wasser toben, ohne an Corona zu denken – das war schön.“

Und obwohl diese Freibadsaison – wie schon die im vergangenen Jahr – stark von der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen geprägt war und der Sommer dann auch noch ziemlich verregnet war, haben fast 10 000 mehr Bade- und Saunagäste die „Rigi-Rutsch’n“ besucht als im Sommer zuvor. Auch darüber freuen sich Meyer und sein Team. Im Jahr 2020 kamen in den Monaten 30 341 Besucher, heuer waren es 39 303. Allerdings startete die Freibadsaison im Sommer 2020 erst im Juni, da damals wegen Corona im Mai noch nichts lief. Dafür war das Wetter damals besser.

Auch heuer sei es zunächst heiß gewesen, als die „Rigi-Rutsch’n“ Ende Mai geöffnet habe, erzählt Meyer: „In den ersten zwei Wochen war das Wetter gut.“ Allerdings habe damals noch eine Testpflicht bestanden und die Leute seien etwas „verhalten“ gewesen. „Es war viel, viel ruhiger als sonst.“

Ab Mitte Juni sei dann die Testpflicht gefallen, dafür sei dann ziemlich bald das Wetter schlechter geworden: „Es hat sechs bis sieben Wochen fast immer geregnet und es war gewittrig“, sagt der Badeleiter. Das schlechte Wetter spiegelt sich dann auch in der Zahl der Badegäste: Im Juni besuchten 14 717 das Freibad, im Juli 6945 und im August 8665. Im September waren es – bis am 13. geschlossen wurde – noch 3018 Freibadbesucher. Regnerisches Wetter hat sicher den ein oder anderen Freibadbesucher abgehalten, aber wohl gleichzeitig dazu geführt, dass der ein oder andere Saunagast die Wärme in der „Rigi-Rutsch’n“ gesucht hat.

Nachdem Saunen erst Mitte Juni wieder öffnen durften, kamen im Juni 500 Gäste zum Schwitzen nach Peißenberg, im Juli 960 und im August 1154. „In der Sauna gab es eine Steigerung“, sagt Meyer, „es kamen fast doppelt so viele Gäste wie im Jahr zuvor.“ Im Sommer 2020 zählte die Sauna der „Rigi-Rutsch’n“ 1527 Besucher, heuer 2896.

Jetzt gilt es für Meyer und sein Team, den Freibadbereich winterfest zu machen. Langeweile kommt bei den Mitarbeitern des „Gesundheits- und Bäderparks“ aber auch anschließend nicht auf, denn im Gegensatz zu anderen Jahren bleibt die Sauna durchgehend geöffnet. „Wir sind da und haben auf“, sagt Meyer.

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