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Zwei Freundinnen im Festivalstyle: Melina Pihale (l.) und Nadjeshda Magyar aus Alling bei Fürstenfeldbruck sind mit dem Festivalbus angereist.

Über 3000 Besucher auf dem Hohen Peißenberg

Grüner feiern bei der „Grünen Sonne“

Wer das Festivalgelände am Hohen Peißenberg betritt, taucht ein in eine friedvolle und entspannte Atmosphäre. Zum sechsten Mal findet hier das Festival „Grüne Sonne“ statt. Auch dieses Mal sind wieder knapp 3000 Feierlustige vor Ort und trotzen dem leichten Regen.

Hohenpeißenberg – Es ist eine bunte Mischung aus jüngeren und älteren Besuchern. Das Durchschnittsalter liegt geschätzt bei etwa 30 Jahren.

Einige sitzen auf ihren Woll- oder Picknickdecken auf der Wiese und lauschen den elektronischen Beats und Bässen, während sie die Aussicht auf die, hinter der Bühne liegenden Berge genießen. Andere wiederum tanzen ausgelassen und strahlen pure Freude aus. Sie alle stecken einen mit der Festivalstimmung an und man bekommt den Spaß, den alle haben, voll und ganz zu spüren.

Manche kommen extra von weit her zum Hohen Peißenberg, die meisten sind jedoch aus dem bayerischen Raum angereist. Auch Nadjeshda Magyar und ihre Freundin Melina Pihale sind von Fürstenfeldbruck aus mit dem Festivalbus angereist. Für die 20-jährige Nadjeshda ist es zwar nicht das erste Elektro-Festival, aber bei der „Grünen Sonne“ ist sie zum ersten Mal dabei.

„Grüne Sonne“ auf dem Hohen Peißenberg: Die besten Bilder vom Festival

Die 18-jährige Melina ist zum ersten Mal überhaupt auf einem Festival, aber es macht ihr sichtlich Spaß. „Die Kombination aus der Musik und dem Ausblick macht das Festival einfach unverwechselbar“, so Nadjeshda Magyar. Die beiden Freundinnen sind eigentlich nur zu zweit gekommen, haben aber schon viele neue Leute kennengelernt. Denn kontaktfreudig ist hier jeder. Alle feiern, tanzen und haben Spaß zusammen, egal ob sie sich seit Jahren kennen oder eben erst kennengelernt haben. Für Melina und Nadjeshda wird es nicht der letzte Besuch bei der „Grünen Sonne“ gewesen sein.

Bei all den feierlustigen Besuchern, legt Veranstalter Philipp Falkner vor allem großen Wert auf den „grünen“ Aspekt des Festivals: es herrscht absolutes Plastikverbot auf dem gesamten Festivalgelände, nur PET-Flaschen sind erlaubt. Das Essen wird in Bambus- oder Pappschalen verkauft und dazu gibt es dann Holzbesteck.

Ganz ohne Plastik geht es dann aber dennoch nicht: Die Getränke werden in Hartplastikbechern verkauft. Allerdings wird Pfand verlangt, damit nicht überall Becher rumliegen. Zudem sind überall Aschenbecher und Abfalltüteneimer aufgestellt, damit zum Schluss nicht so viel Müll frei liegen bleibt. „Natürlich wir räumen dann zum Schluss auch wieder gründlichst auf“, sagt Falkner. VON FRANZISKA FLORIAN

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