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Von Landrätin Andrea Jochner-Weiß geehrt: (v. links) Reinald Franz Huber, Andreas Lüdtke, Xaver Fichtl.  

„Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“

Drei Urkunden, zwei Medaillen, viel Lob

  • Bernhard Jepsen
    vonBernhard Jepsen
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Auszeichnungen für „Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“   wurden verliehen. Landrätin Jochner-Weiß vergab drei Urkunden, zwei  Medaillen und viel Lob.

Landkreis/Peißenberg– Nein, als Mandatsträger einfach nur in einem Gemeinde- oder Stadtrat zu sitzen, ohne dabei groß aufzufallen, das ist zu wenig, um eine Auszeichnung für „Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“ zu erhalten. Dazu braucht es schon etwas mehr Engagement: Man muss sich intensiv und über einen langen Zeitraum für das Gemeinwohl einsetzen, und man muss von den Kommunen für die Ehrung explizit vorgeschlagen werden – so wie Andreas Lüdtke, Reinald Huber und Xaver Fichtl.

Das Trio stand bei der jüngsten Auszeichnungszeremonie auf der Ehrungsliste. Landrätin Andrea Jochner-Weiß hatte zu einer gemütlichen Feierstunde in den Gasthof „Sonne“ nach Peißenberg geladen, um im Namen des bayerischen Innenministeriums Medaillen und Urkunden zu überreichen. „Wir brauchen Leute, die anpacken und Heimat gestalten“, so Jochner-Weiß, bevor sie die drei vorformulierten Laudationes verlas. Lüdtke wurde darin für sein „umfangreiches Wissen“ gewürdigt, das er in die kommunalpolitische Arbeit in Bernried einbringt. Der Vorsitzende der Überparteilichen Freien Wählergruppe (ÜFW) sitzt im Klosterdorf seit 2002 im Gemeinderat. Bereits von 1990 bis 1996 hatte er eine Wahlperiode als Mandatsträger absolviert. Lüdtke, dem von Jochner-Weiß eine Dankesurkunde verliehen wurde, ist darüber hinaus noch in mehreren Bernrieder Vereinen mit Führungsaufgaben betraut, unter anderem ist er 2. Vorsitzender beim Sportverein und Kassier beim Heimat- und Trachtenverein. Mit der Verdienstmedaille in Bronze wurden die beiden Bürgermeister Xaver Fichtl (Ingenried) und Reinald Huber (Obersöchering) dekoriert. Letzterer wurde von Jochner-Weiß für seine „vorausschauende Grundstückspolitik“ gerühmt, die Wohnraum für einheimische Familien und „die Grundlage für eine maßvolle weitere Entwicklung der Gemeinde“ geschaffen habe. Bereits in seiner Zeit als Vize-Bürgermeister von 2002 bis 2014 habe Huber „zahlreiche Ideen in die Gemeindepolitik eingebracht“, unter anderem beim Bau der neuen Turnhalle, Obersöcherings energetischem Vorzeigeprojekt. Von Jochner-Weiß gab´s für Huber nicht nur eine Medaille, sondern auch ein Küsschen und dickes Lob: „Obersöchering hat einen Menschen wie Dich verdient.“ Nicht minder schwärmerisch viel die Laudatio für Xaver Fichtl aus, der seit 1990 in seiner Gemeinde den Posten des Rathauschefs innehat: „Du bist ein großartiger Bürgermeister. Du bist immer ausgeglichen und friedlich – a Wahnsinn“, so Jochner-Weiß, vom offiziellen Text abweichend. Fichtl werde aufgrund seiner „menschlichen Art“ von den Bürgern hochgeschätzt. Zudem würde er „großen Wert“ auf eine ehrliche und sachorientierte Gemeindepolitik legen. Die vielfältigen Projekte und Aufgaben in Ingenried würde Fichtl „stets mit viel Engagement, Herzblut, Optimismus und positiver Ausstrahlung anpacken“. Als Beispiele nannte Jochner-Weiß unter anderem den Neubau des Feuerwehrgerätehauses, den Kläranlagenbau und die Beteiligung an der Windkraftanlage.

Bernhard Jepsen

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