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Schmieden gemeinsam die Umzugspläne (v.l.): Claudia Hörbrand von der Sozialstation sowie Bürgermeisterin Manuela Vanni und ihre Mitarbeiterin Claudia Gorn. 

Gemeindewerke machen Räume frei

Sozialstation zieht ins Peißenberger Rathaus

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In manchen Fällen können sich die Bürger künftig Wege sparen: Denn die Peißenberger Verwaltung und die der Ökumenischen Sozialstation Oberland sind ab kommendem Jahr unter einem Dach. 

Peißenberg – Die Sozialstation zieht in jene Räume ins Rathaus, die die Gemeindewerke durch ihren Umzug ins „Rigi-Center“ frei machen. 

Das zentrale Büro der Ökumenischen Sozialstation in Peißenberg mit seinen 18 Beschäftigten ist nicht nur eine Anlaufstelle für die Mitarbeiter der Einrichtung, die insgesamt rund 360 in vielen Orten tätige Voll- und Teilzeitkräfte hat. Auch Bürger kommen dorthin – etwa wenn es um die Vermittlung von häuslicher Pflege oder um „Essen auf Rädern“ geht. Beratung zur Schulbegleitung für Kinder mit Behinderung wird in den Räumen in Peißenberg ebenfalls angeboten.

Zwar ist die Sozialstation erst Ende 2015 ins ehemalige Krankenhaus an der Hauptstraße 55 gezogen. Doch dieses Domizil war von Anfang an nur als Übergangslösung gedacht gewesen, wie jetzt bei einem Pressegespräch betont wurde. Seitens der Sozialstation informierten dabei Geschäftsführerin Claudia Hörbrand und Mitgeschäftsführerin Brigitte Hofmann über die Zukunftspläne.

Der Umzug ins Erdgeschoss des Rathauses, wo sich auch die Marktkämmerei befindet, soll im März 2018 erfolgen. Die Gemeindewerke beziehen laut Plan zum 15. Januar ein neues Domizil im „Rigi-Center“ (wir berichteten). Danach werden ihre bisherigen Räume für die Sozialstation hergerichtet.

Aufwändige Arbeiten stehen aber laut Claudia Gorn, die für die Liegenschaften des Marktes Peißenberg zuständig ist, nicht an. Das liegt auch daran, dass das Rathaus bereits barrierefrei ist. Davon, dass sich Marktverwaltung und Sozialstation unter einem Dach befinden, erhoffen sich beide Institutionen, auch „Menschen zu erreichen, die vielleicht eher nicht direkt Kontakt mit einer Pflegeeinrichtung suchen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Ab spätestens übernächster Woche werden auf der rechten Seite des Rathauses bereits neue Parkplätze für den künftigen Mieter angelegt, wie Bürgermeisterin Manuela Vanni beim Pressegespräch sagte. „Ich bin froh, dass die Sozialstation in Peißenberg bleibt“, so Vanni. Wie alle Landkreis-Kommunen und der Landkreis selbst ist die Marktgemeinde Mitglied im katholischen ambulanten Pflegeverein, einem von drei Gesellschaftern der Sozialstation. Die beiden anderen Gesellschafter sind das „Caritas Augsburg Solidarwerk“ und die Diakonie.

Wie die jetzigen Räume der Sozialstation künftig genutzt werden, ist noch unklar. Sie gehören noch immer der Krankenhaus GmbH des Landkreises. Die Marktgemeinde hat aber – wie berichtet – Interesse, die ehemalige Klinik (das Krankenhaus wurde vor knapp zwei Jahren geschlossen) zu kaufen.

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