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Es bleibt alles beim Alten: Die Führung der Volkshochschule Peißenberg bilden (hinten von links) Alfred Kästl (Vorsitzender), Karin Leibold-Streicher (Beisitz), Raik Roj (1. Kassier), Wilhelm Schuster (3. Vorsitzender) sowie (vorn von links) Herbert Unter (Beisitz), Sigrid Halbritter (Schriftführerin), Mechthild Merz (Geschäftsführerin) und Manuela Vanni (2. Vorsitzende). Es fehlt der zweite Kassier, Josef Hutter. 

Volkshochschule Peißenberg

„Das Jahr läuft bisher sehr gut“

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Peißenberg – Höhere Kurszahlen, stabile Finanzen und ein Vorstand, der einstimmig wiedergewählt wurde...  Bei der Volkshochschule Peißenberg (Vhs) läuft’s gut.

In der Jahresversammlung gab Geschäftsführerin Mechthild Merz einen Rückblick auf das Jahr 2015. Mit 493 Kursen war das Angebot abermals gestiegen (2014: 472). 4297 Teilnehmer umfasste die Statistik – darunter 3155 Mädchen und Frauen.

Besonders erfreulich ist laut Merz, dass die Ausfallquote im vergangenen Jahr weiter verringert werden konnte. Ein Sorgenkind gibt es dabei aber: den EDV-Bereich. „Da fällt jeder zweite Kurs aus“, sagte Merz im Gespräch mit der Heimatzeitung. „Das macht aber nicht nur uns Sorgen, denn auch in den umliegenden Volkshochschulen läuft es nicht besser.“ Immer seltener müssen hingegen Sprachkurse gestrichen werden. 2015 war es nur noch jeder zehnte, für den sich zu wenige Teilnehmer fanden. Das hat die Geschäftsführerin auch mit einer klaren Linie geschafft: „Wir geben jedem Kurs zwei Mal eine Chance. Wenn er gar nicht geht, nehmen wir ihn raus.“

Seit mittlerweile zwölf Jahren schon hat Merz das Zepter inzwischen in der Hand. „Es war schon immer eine Herausforderung, mit bescheidenen Mitteln Qualität anzubieten“, gibt sie zu. „Wir schauen immer, was noch besser geht.“ Zum Beispiel beobachte sie, wie sich die Digitalisierung an anderen Volkshochschulen entwickelt. In München bieten manche schon „Webinare“ an, bei denen die Teilnehmer von Zuhause aus über das Internet dabei sind. Das Interesse daran sei aber nicht besonders groß. „Solange es in der Großstadt nicht nachgefragt wird, ist es bei uns kein Thema“, sagt Merz dazu. Ihr ist es ohnehin viel lieber, wenn die Teilnehmer zu den Kursen kommen. In der Vhs ginge es schließlich nicht nur ums Lernen. „Es geht auch um soziale Kontakte.“ Trotzdem werde sie „Augen und Ohren offen hat“, um die digitale Entwicklung nicht zu verpassen.

Im Blick muss sie zudem stets die Finanzen haben. 2015 standen Einnahmen in Höhe von rund 179 700 Euro und Ausgaben in Höhe von rund 180 500 Euro zu Buche. Die Bilanz umfasste also ein leichtes Minus, das aber mit dem Vermögen aufgefangen werden konnte – rund 3700 Euro hatte die Vhs am Jahresende auf ihrem Konto. „Es ist ein ausgeglichener Haushalt“, befand Merz.

Auch mit 2016 ist sie bisher zufrieden: „Das Jahr läuft sehr gut.“ Das gerade beendete Sommersemester schrieb ähnliche Zahlen wie jenes im Vorjahr. Einen Einnahmeausfall hat es allerdings durch die geschlossene „Rigi-Rutsch’n“ gegeben – denn die immer sehr beliebten Aquakurse konnten nicht stattfinden. „Die Auswirkungen haben sich aber in Grenzen gehalten“, sagte Merz.

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