+
Ergänzen sich bestens: Ami und Wally Warning bei ihrem Konzert in der Tiefstollenhalle.

Wally und  Ami Warning in Peißenberg 

Was für Stimmen!

Im Foyer wäre nicht genug Platz gewesen.  Also fand das Konzert „Wally & Ami Warning“ am Samstagabend im Saal der Peißenberger Tiefstollenhalle statt.

Peißenberg –  Angekündigt war, dass sie der heißeste Ort in Oberbayern werden würde, dank der Musik von Vater Wally und Tochter Ami Warning. Und das war nicht übertrieben.

Was für Stimmen! Wie der Vater, so die Tochter, kann man sagen. Beide geben auch Solokonzerte, aber als Gespann sind sie nahezu unschlagbar. Wally hat eine Stimme, die wie die von Bob Marley klingt. Er heitert zwischendurch das Publikum auf, sein Lachen ist ansteckend und verbreitet gute Laune. Und die erst 20-jährige Ami nagelt mit ihrer Stimme beim ersten Ton das Publikum an die Wand. Rauchiger, tiefer und souliger geht es kaum. Man will sie einfach hören, hören, hören!

„Wir haben keinen Plan. Wir spielen jeden Abend ein anderes Programm“, sagt Ewald „Wally“ Warning. Und dann setzt der von der südamerikanischen Insel Aruba stammende Musiker noch im perfekten Bayerisch nach „mit vui Gfui“. Schon ist das gesamte Publikum bei Ami und Wally. Die sprechen sich vor den Stücken ab, die Gitarren werden laufend getauscht, mal spielt man auf einer kleinen, mal auf einer großen, zwischenzeitlich wird das „Kapo“ gesucht. Den Rhythmus macht Ruben Lipka am Schlagzeug.

Alles locker, alles tiefenentspannt, absolut natürlich kommen Vater und Tochter rüber. Die Musik passt in keine Schublade. Es sind wunderschöne Soulstücke dabei „Mystic of Love“, Lieder von ihrer Heimat, und eins, das man mitsingen darf und das vom Loslassen handelt, eines der schwierigsten Dinge im Leben, laut Wally.

Reggae pur ist dabei, der das Publikum zum Tanzen bringt. Ami röhrt einen Song von Bob Marley, den sie verehrt. Und sie stellt auch deutsche Lieder von ihrer neuesten CD vor. „Es fühlt sich einfach gut an“, heißt da eine Textstelle. Das stimmt, bei dieser Stimme. Wally bringt sein absolutes Lieblingsstück „Do it“, eine Aufforderung, seinen Traum im Leben nicht zu verlieren. Als eine Botschaft will er das rüberbringen. Und die kommt an!

Regina Wahl-Geiger

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Penzberg ist der Wirtschaftsstandort Nummer eins“
Die Stadt Penzberg sucht sich wieder einen Wirtschaftsförderer. Wie berichtet, hat der Stadtrat die Ausschreibung der seit dem Weggang von Rolf Beuting im Jahr 2014 …
„Penzberg ist der Wirtschaftsstandort Nummer eins“
In 17,5 Stunden auf den Everest radeln? Für diese beiden Supersportler kein Problem!
Jürgen Kreibich und Rupert Palmberger haben ihre „Everest Challenge“ bestanden – und wie: Die beiden Radsportler sind in einer Zeit von 17,5 Stunden 25-mal den Hohen …
In 17,5 Stunden auf den Everest radeln? Für diese beiden Supersportler kein Problem!
528 Plastikenten waren in Huglfing am Start
Ausnahmezustand herrschte am Sonntagnachmittag in Huglfing. Der Arbeitskreis Kultur und Geschichte veranstaltete zum achten Mal ein Entenrennen.
528 Plastikenten waren in Huglfing am Start
Frau fährt rückwärts am Ammerdamm - und gefährdet Radler
Eine unter einer Psychose leidende Frau wollte an der Ammerbrücke in Wielenbach der Polizei davonfahren - erst nach mehreren Versuchen konnten sie die Beamten stoppen.
Frau fährt rückwärts am Ammerdamm - und gefährdet Radler

Kommentare