eine kleine Dampflock
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„Molli“ heißt die neue Dampflock der „Bockerlbahner“.

„Bockerlbahner“ in Peißenberg

Wann sind „Molli“ und Co. wieder in Aktion?

  • Stephanie Uehlein
    vonStephanie Uehlein
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Mit den „Bockerlbahnern“ hat ein besonderer Verein sein Gelände in Peißenberg: Die Mitglieder bauen und betreiben Bahnen im Kleinformat. Bei seiner Gründung 2005 hatte der Verein sieben Mitglieder, derzeit gehören ihm 38 Erwachsene sowie sechs Kinder und Jugendliche an.

  • „Molli“ heißt der jüngste Zuwachs im Fuhrpark der „Bockerlbahner“
  • Wegen der Corona-Pandemie konnte sie noch nicht oft vorgeführt werden
  • Die „Bockerlbahner“ hoffen, dass heuer die Fahrtage an der Tiefstollenhalle wieder stattfinden können

Peißenberg – „Molli“ ist eine Dampflok, aber nur 200 Kilo schwer: Sie ist unter den vier kleinen Loks des Vereins „Die Bockerlbahner“ diejenige, die zuletzt zum Fuhrpark hinzukam. Das war bereits 2019. Doch coronabedingt konnte „Molli“ noch nicht oft vorgeführt werden. Vereinsvorsitzender Benno Vogl aus Paterzell hofft nun, dass in der kommenden Saison die Fahrtage der „Bockerlbahner“ auf deren Gelände an der Tiefstollenhalle in Peißenberg wieder stattfinden können und dass die kleinen Bahnen mit kleinen und großen Besuchern ihre Runden drehen können. Die Saison dauert normalerweise von Mai bis Oktober. Bei den Fahrtagen werden auch Loks aus dem Besitz von Vereinsmitgliedern eingesetzt.

Neben „Molli“ gehören dem Verein selbst noch die Dampflok „Bockerl“, die Elektrolok „Rottenlok“ und die Diesellok „NS 2F“, die auch Besuchern der Auto- und Motorradausstellung in Weilheim bekannt sein dürfte. „Die Bockerlbahner“ kommen nämlich mit ihren Gefährten – samt Gleisen – auch zu Veranstaltungen an anderen Orten. So war „Molli“ schon bei einem Kindergarten-Fest in Feldkirchen (Landkreis München) im Einsatz. Die Dampflok im Kleinformat übernahm der Verein von Reiner Lang. Die Zugmaschine wurde von dem langjährigen Mitglied selbst gebaut. „Sie ist neuwertig“, erklärt Vogl. Der Kauf sei nach einem sehr guten Angebot Langs erfolgt.

Bei den Fahrtagen in Peißenberg sind laut dem Vorsitzenden bis zu drei Loks im Einsatz. Dampfloks sind, wie Vogl sagt, dabei nicht sofort fahrbereit. Es dauere etwa eine Stunde, bis die mit Kohle befeuerten Maschinen ihre Runden drehen können.

Benno Vogl wurde im vergangenen Jahr für weitere drei Jahre als Vorsitzender der „Bockerlbahner“ wiedergewählt. Dem Vorstandsteam gehören zudem an: zweiter Vorsitzender Alfred Büschl, Schatzmeisterin Sieglinde Wagner, Schriftführer Marco Foglar sowie die drei Beisitzer Hans Schröcker, Günther Eber und Martin Wagner.

Mehr Informationen

über den Verein gibt es online unter www.diebockerlbahner.de.

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