Er steht im Guinness-Buch: Trainer-Legende mit 93 Jahren gestorben

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Zeigen ihre Verbundenheit: AfD-Kreisvorsitzender Rüdiger Imgart und Bayernpartei-Politikerin Regina Schropp. 

Nach Protest gegen Habeck in Peißenberg

Wegen Nähe zur AfD: Bayernpartei distanziert sich von Schropp

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Es sind dunkle Wolken aufgezogen am weiß-blauen Himmel der Bayernpartei. Sie geht wegen deren AfD-Nähe auf Distanz zu ihrer stellvertretenden Generalsekretärin.

Peißenberg – Kein Wölkchen trübte am frühen Montagabend den knallblauen Himmel über dem Festplatz von Peißenberg, als die stellvertretende Generalsekretärin der Bayernpartei, Regina Schropp ihre Protestveranstaltung zum Besuch des Bundesvorsitzenden der Grünen, Robert Habeck eröffnete. Inzwischen ist die Stimmung im Bezug auf diese Veranstaltung innerhalb der Bayernpartei ziemlich getrübt, sind dunkle Wolken am weiß-blauen Himmel aufgezogen.

Wie berichtet, hatte Schropp bei ihrer Demonstration gegen den Habeck-Besuch offen ihre Nähe zum AfD-Kreisvorsitzenden Rüdiger Imgart und dessen Partei demonstriert. Für den Geschmack vieler Bayernpartei-Kollegen mischt sich in Weilheim zu viel Blau ins Weiß-Blau.

Distanzierung per Facebook.

Tobias Schwaiger, der ursprünglich aus Wielenbach stammt, und inzwischen Beisitzer der Bayernpartei im Bezirksverband München ist, stößt diese Nähe der stellvertretenden Generalsekretärin seiner Partei zur AfD und ihrem Kreisvorsitzenden auf. Er hat sich an diese Zeitung gewandt: „Ich, aber auch unzählige andere Mitglieder der Partei, betrachten Schropps politische Äußerungen, ihre Nähe zu Herrn Irmgart und die gemeinsame Kundgebung mit dem AfD-Kreisverband mit Entsetzen.“ Die Bayernpartei sei eine liberale, bürgerliche und bayerische Partei, „die mit deutsch-nationalem, rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichem Gedankengut nichts am Hut hat“, schreibt Schwaiger: „Ich möchte mich hiermit ausdrücklich von Frau Schropps Aktivitäten im Landkreis Weilheim-Schongau distanzieren. Auch der Landesverband ist zwei Tage vor der Protestveranstaltung auf Distanz gegangen und hat klargestellt, dass es sich nicht um eine Kundgebung der Bayernpartei handelt.“

Die Veranstaltung „Weiß-Blau statt Grün“ sei nie als Bayernpartei-Initiative geplant gewesen, sagt die stellvertretende Generalsekretärin: „Das war im Vorfeld schon klar.“

Lesen Sie dazu auch: Habeck kam an und die Protestierenden merkten es nicht.

Auch interessant: Protestveranstaltung gegen Habeck-Besuch

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