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Symbolfoto.

Wegen Vandalismus'

Glückauf-Halle wird umzäunt

Weilheim - An der Glückauf-halle in Peißenberg kommt es immer wieder zu Vandalismus. Darum wird jetzt für 9000 Euro ein Zaun gezogen.

 Als vor zwei Jahren die Sanierung der Glückauf-Turnhalle abgeschlossen war, hatte es der Peißenberger Gemeinderat eigentlich nur gut gemeint. Das neu gestaltete Areal rund um die Halle und das Wörther Sportstadion sollte nicht streng abgeriegelt werden, sondern öffentlich für jedermann zugänglich sein. Doch das „offene Konzept“, wie es Bürgermeisterin Manuela Vanni in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses nannte, hat nicht funktioniert.

Bereits im letzten Jahr hatte Gemeinderat Stefan Rießenberger (Bürgervereinigung) beklagt, dass es wiederholt zu mutwilligen Beschädigungen gekommen sei und der Sportplatz im Sommer zum Teil für wilde Grillpartys genutzt werde. Die Gemeinde wollte damals aber nicht sofort reagieren. Sie entschied sich stattdessen dafür, nochmals einen einjährigen Probelauf zu starten – doch die Situation hat sich nicht verbessert.

Wie im Bauausschuss zu erfahren war, ist es in diesem Jahr erneut zu mehreren Vandalismus-Schäden gekommen. Die Konsequenz daraus: Bürgermeisterin Vanni hat bei einer Fachfirma in Prem die Errichtung einer Umzäunung in Auftrag gegeben. Die Baumaßnahme soll noch im Herbst über die Bühne gehen und mit rund 9000 Euro zu Buche schlagen. Im laufenden Haushalt waren für das notgedrungene „Zwangsprojekt“ bereits vorsorglich 20 000 Euro einkalkuliert worden.

Vanni bedauerte im Ausschuss das Scheitern des „offenen Konzepts“: „Ich finde es schade, dass alles eingezäunt werden muss. Aber in der heutigen Zeit scheint das wohl leider der Fall zu sein“, so die Rathauschefin.

Bernhard Jepsen

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