AfD-Politiker abgewählt: Rechtsausschuss-Vorsitzender Brandner muss gehen

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Berichteten über die Marktgemeinde und die Gemeindewerke: Manuela Vanni (li.) und Ingrid Haberl (re.), sitzend Ludwig Hanakam.

Wenige Bürger bei Peißenberger Bürgerversammlung

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Rund 50 Peißenberger haben am Dienstag die Bürgerversammlung in der Tiefstollenhalle besucht. Bürgermeisterin Manuela Vanni blickte dabei auf die Jahre 2018 und 2019 zurück und warf einen Blick auf anstehende Projekte, die hohe Kosten mit sich bringen.

Peißenberg – Nur rund 50 Besucher fanden am Dienstagabend den Weg in die Tiefstollenhalle zur Peißenberger Bürgerversammlung. Dabei hatte Bürgermeisterin Manuela Vanni durchaus Erfreuliches zu berichten über die Jahre 2018 und 2019.

Als besonders gelungen hob Vanni die Festwoche anlässlich von 100 Jahre Markterhebung im Sommer hervor. „2019 haben wir 100 Jahre Markterhebung gefeiert, mit einem tollen Programm“, sagte die Bürgermeisterin: „Dabei haben die Bürger gezeigt, dass sie auch in Peißenberg weggehen.“ Wie schön Peißenberg das Jubiläum der Markterhebung feierte, bekamen die Besucher der Bürgerversammlung im Anschluss an die Berichte und die Fragen aus dem Publikum präsentiert: Es wurde eine Auswahl an Bildern gezeigt, die die Peißenberger Fotografin Ursula Schindlbeck während der Festwoche gemacht hatte.

Als eines der wichtigsten Projekte der jüngsten Vergangenheit bezeichnete Vanni das neue Jugendzentrum mit Bürgerhaus, das Ende September offiziell eingeweiht wurde. Viele Peißenberger hätten sich das architektonisch markante Gebäude am Tag der offenen Tür schon angeschaut. Nachdem das Juze seine Tore am neuen Platz bereits geöffnet habe, solle nun auch langsam das Bürgerhaus mit Beratungsangeboten und Veranstaltungen belebt werden. Künftig sollen dort auch Trauungen möglich sein.

Auf das Thema „Hochwasserschutz“ ging Vanni auch ein: „Das Thema hat uns wie jedes Jahr beschäftigt“, sagte sie. Bis nächsten Juli solle die Detailplanung für den Hochwasserschutz in Peißenberg-Nord abgeschlossen sein, dann könne mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden. Von provisorischen Maßnahmen bis dahin halte sie nichts. „Wenn wir an einer Stelle etwas machen, verschlechtert es sich woanders.“ Sie warnte davor, denen zu glauben, die eine schnellere Lösung versprechen. Die Kosten für Hochwasserschutz-Maßnahmen werden bislang auf 18,5 Millionen Euro geschätzt.

Zudem stünden noch zahlreiche andere kostenintensive Projekte und Maßnahmen an, wie zum Beispiel der Bau eines neuen Kindergartens, die Erneuerung von Brücken. die Erweiterung von Schulen, der Bauhof und ein Feuerwehrgerätehaus, so Vanni. Wenn alle Pläne verwirklicht würden, sei mit Kosten von rund 50 Millionen Euro zu rechnen. Und vermutlich steige diese Summe noch, weil in den nächsten Jahren mehr als 250 neue Wohnungen in Peißenberg entstehen sollen, deren Bewohner auch Infrastruktur benötigen.

Nach der Bürgermeisterin berichtete die Chefin der Gemeindewerke, Ingrid Haberl, noch von den Plänen und Projekten des Kommunalunternehmens. Zum Beispiel von der „Rigi-Rutsch’n“: Auch wenn die Zulassung des Rentenversicherungsträgers noch nicht vorliege, die Patienten, die die Reha im Peißenberger „Gesundheits- und Bäderpark“ besucht hätten, seien sehr zufrieden.

Die wenigen Bürger hatten dann auch wenige Fragen: Es wurde unter anderem der schlechte Zustand der Wanderwege bemängelt. Vanni versicherte, dass es im kommenden Jahr einen Plan geben solle, wie die Wanderwege wieder hergerichtet werden können. Ein Bürger regte an, die Reiter bei den Wegen nicht zu vergessen.

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