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Hier könnte gebaut werden: Rot ist die entsprechende Fläche gekennzeichnet, auf der die Nachverdichtung geplant ist.

Neuer Wohnraum an der Schongauer Straße?

Peißenberg - Noch ist da eine große Freifläche - doch geht es nach dem Gemeinderat könnten an der Schongauer Straße mehrere neue Häuser entstehen.

Freier Wohnraum ist rar in Peißenberg, das ist kein Geheimnis. Die Gemeinde versucht deshalb, ihre Grundstückspolitik auf den wachsenden Bedarf auszurichten – zuletzt mit der Erschließung des „Mühlpointfeld II“ auf der Hutterer Leite. Nun peilt man von kommunaler Seite ein neues städtebauliches Projekt an: Die Rathausverwaltung hat dabei die Freifläche zwischen dem westlichen Ortsrand und dem Anwesen „Buchner“ im Zwickel zwischen äußerer Schongauer Straße und Umfahrung (B 472) ins Visier genommen.

Auf dem Areal, das der Gemeinde gehört, sollen bis zu zwei Doppel- und zwei Einzelhäuser entstehen. Der Marktrat hat in seiner jüngsten Sitzung bereits der Aufstellung eines Bebauungsplans zugestimmt und die erste Entwurfskonzeption gebilligt. „In dem Bereich macht Nachverdichtung absolut Sinn“, hatte SPD-Fraktionssprecher Robert Halbritter bereits im vorberatenden Bauausschuss die Pläne goutiert. Das Besondere an dem Projekt: Die Planung wurde von der Marktverwaltung komplett in Eigenregie, also ohne Beauftragung eines Ingenieurbüros, erstellt. Das baurechtliche Verfahren, unter anderem mit der Beteiligung öffentlicher Belange, wird sich laut Liegenschaftsverwalter Erich Gehrmann „noch eine Weile ziehen“: „Das Ganze wird Schritt für Schritt entwickelt.“

Von Seiten der Verwaltung sei geplant, die Grundstücke auf dem freien Immobilienmarkt zu vergeben. „Das entscheidet letztlich aber der Gemeinderat“, so Gehrmann.

Bernhard Jepsen

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