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Sind regelmäßig auf dem Eis: (vo.li.) Franzi, Susi, Udo und Charlie Steininger. Fotos (3): 
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Schaut, dass auf dem Eis und in der Eishalle alles rund läuft und sorgt für eine glatte Eisfläche: E ismeister Johannes Wittlich.
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Kommen gerne in die Eishalle: die beiden Freundinnen Leni (li.) und Marlene.

Zu Besuch beim Publikums- und Discolauf

„In Peißenberg musst du eislaufen können“

Das Peißenberger Eisstadion ist nicht nur Schauplatz sportlicher Aktivitäten.  Auch der gesellige Teil ist beliebt. Wir waren zu Besuch  beim Publikums- und Discolauf.

Peißenberg– Die Tür fällt zu und sofort ist es ein paar Grad kälter. Draußen war es noch Frühling, drinnen in der Peißenberger Eishalle herrscht wieder Winter – auch wenn die Sonne die Eisfläche an diesem Sonntagnachmittag in helles Licht taucht. Die Musik, die aus den Lautsprechern klingt, wird fast übertönt von dem kratzenden Geräusch, das die vielen Kufen der Schlittschuhe machen, die über die Eisfläche in der Peißenberger Eishalle gleiten.

Zum letzten Mal für diese Saison tummeln sich beim Publikumslauf an einem Sonntag Kinder, Väter und Mütter, Opas und Omas, ältere und jüngere Paare und Buben in Eishockey-Montur auf dem Eis im Eisstadion. Auch wenn die Halle heute leerer ist als bei anderen Publikumsläufen, es findet sich alles im Peißenberger Eisstadion: Anfänger, die erst mit den Armen rudern, bevor es sie auf den Hintern setzt, und Könner, die scheinbar mühelos elegant übers Eis gleiten, Drehungen und Sprünge machen wie die Profis.

Udo Steininger ist mit dem Schlittschuhlaufen groß geworden: „Ich war schon hier, da gab es noch gar keine Eishalle“, erzählt er. Mit fünf Jahren habe er das Eislaufen gelernt und später sogar beim TSV Peißenberg Eishockey gespielt. Heute ist er mit seiner Frau Susi und seinen beiden Töchern Charlie (4) und Franzi (5) in die Eishalle gekommen – wie an vielen Sonntagen zuvor. „Wir sind meistens sonntags hier“, sagt er. Sich auf dem Eis zu bewegen tue einfach gut. „In Peißenberg musst einfach eislaufen können“, sagt er und fährt weiter.

Auch die beiden Freundinnen Leni (8) und Marlene (7) haben heute ihre Freude auf dem Eis. Sie sind mit Lenis Mutter Katrin Mühl aus Hofheim nach Peißenberg gekommen.

Eismeister Johannes Wittlich überwacht das Ganze: „Ich passe auf, dass nichts passiert“, sagt er. Und wenn der Publikumslauf nach eineinhalb Stunden vorbei ist, ist er derjenige, der dafür sorgt, dass das Eis so präpariert wird, dass sich hier am Abend die Eishockey-Mannschaften messen können. Wittlich arbeitet seit November in der Eishalle. An besonders guten Tagen seien 200 Eisläufer zu den Publikumsläufen gekommen, sagt er.

Dass die Publikums- und Discoläufe heuer Publikumsrenner waren, bestätigt auch Stefan Rießenberger, der technische Leiter der Eishockey-Abteilung im TSV Peißenberg: „Das Eisstadion ist heuer sehr gut angenommen worden.“ In den Weihnachtsferien zum Beispiel seien im Schnitt 200 Besucher zu den Publikumsläufen gekommen. Rießenberger führt das unter anderem darauf zurück, dass der Publikumslauf um eine Stunde nach hinten verschoben wurde und regelmäßig um 14 Uhr begonnen hat. Auch der Discolauf sei sehr gut besucht gewesen. Und generell werde das Peißenberger Eisstadion sehr oft genutzt. So würden sich viele Hobbymannschaften dort treffen, um Eishockey zu spielen. „Das alles mit den Eishockeyspielen unter einen Hut zu bringen, ist eine logistische Meisterleistung.“

Publikums- und Discolauf

Am  Dienstag, 6. März, ist von 20 bis 21.45 Uhr zum letzten Mal für diese Saison Discolauf und am kommenden Mittwoch, 7., und kommenden Freitag, 9. März, finden jeweils von 14 bis 15.30 Uhr die letzten Publikumsläufe für diese Saison statt.

Kathrin Hauser

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