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Das bisherige Wartehäuschen  ist in die Jahre gekommen. Die Hohenpeißenberger bekommen jetzt ein buntes, wie es auch bereits am Unteren Graben in Weilheim  zu sehen ist. 

Neues Buswartehäuschen am Schächengelände

Bunter und breiter

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Hohenpeißenberg - Der Gemeinderat entscheidet über neues Buswartehäuschen am Schächengelände.  Vorbild ist ein Exemplar in Weilheim.

Hohenpeißenberg soll bunter werden – zumindest das Buswartehäuschen gegenüber des Schächengeländes. Dafür hat sich der Gemeinderat ausgesprochen. Er entschied sich für ein farbenfrohes Exemplar – ähnlich jenem, das in Weilheim am Unteren Graben zu sehen ist. Denn das aktuelle „ist nicht mehr besonders schön“, sagte Bürgermeister Thomas Dorsch. Bauamtsleiter Stefan Fischer bestätigte: „Es ist in die Jahre gekommen.“ Weil es obendrein auch zu klein ist und oftmals nicht alle Fahrgäste – darunter viele Schüler – bei Regen darunter Platz finden, sollte ein neues Häuschen her.

Als Vorschlag unterbreitete Fischer ein Exemplar mit Stahlkonstruktion und bunten Glasscheiben. „Das ist auffällig“, sagte der Bauamtsleiter. Als Größe schlug er sechs mal zwei Meter vor – das aktuelle Häuschen ist nur vier Meter breit. Die Kosten für das Haus, das mit Sicherheitsglas ausgestattet ist, belaufen sich auf 11 730 Euro. „Das ist aus unserer Sicht angemessen“, betonte Fischer. Hinzu kommen rund 4000 Euro für den Unterbau.

Bürgermeister Dorsch war überzeugt von der Variante: „Uns hat die Farbigkeit einfach gefallen.“ Andreas Maier (CSU) pflichtete ihm bei: „Das ist ein schönes, nettes Wartehäuschen.“ Auf die Frage von Dr. Ute Merkel (CSU), wer denn die Scheiben dann künftig pflegen müsse, antwortete Dorsch: „Wir. Das ist Bauhofsache.“

Einzig Gabriela Seitz-Hoffmann (Aufwind) wirkte nicht ganz überzeugt von der bunten Variante. „Gäbe es noch Alternativvorschläge?“, fragte sie. „Da gibt’s viele“, erwiderte Dorsch. „Aber wenn wir zehn Häusl vorschlagen, diskutieren wir Stunden. Wenn der Gemeinderat aber sagt: ,Ist uns zu bunt, gefällt uns nicht‘, kann man was anderes raussuchen.“ Ein weiterer Vorschlag war letztlich nicht nötig – bis auf Seitz-Hoffmann stimmten alle für den Vorschlag der Verwaltung.  

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