+
Der Bundesminister spricht: Alexander Dobrindt bei seiner Rede in der Tiefstollenhalle. 

Neujahrsempfang der CSU Peißenberg 

Ein Dankeschön an Jugendliche und fünf Reden

  • schließen

Peißenberg - Bei der CSU Peißenberg drehten sich die Grußworte vor allems  „Krankenhaus“ und „Asyl“. Rund 100 Besucher in Tiefstollenhalle.

Jugendliche sind bei einem politischen Neujahrsempfang selten zu sehen. Beim CSU-Ortsverband Peißenberg aber hatten sich Chiara Luppino (15) und Nele Heyda (14) unter die rund 100 Gäste im Foyer der Tiefstollenhalle gemischt – auf Wunsch des Ortsvorsitzenden Walter Wurzinger, der den beiden stellvertretend für weitere junge Peißenberger danken wollte. Denn sie waren zwei der Jugendlichen, die sich für den neuen Skaterplatz in der Gemeinde stark gemacht hatten – und dafür gab’s von Wurzinger eine Blume und einen Eisgutschein.

Lob für ihren Einsatz bekamen Chiara Luppino (l.) und Nele Heyda von Walter Wurzinger.

Ansonsten lief der Neujahrsempfang ab wie Neujahrsempfänge eben ablaufen: Anfangs wurde sich in Grüppchen ein wenig ausgetauscht, ehe die offiziellen Reden begannen. Da hatte die CSU hohe Politiker zu präsentieren. Allen voran: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Der schnitt – wie alle Redner – unter anderem das Thema „Asyl“ an, das er als „größte Herausforderung unserer Zeit“ bezeichnete. Die Schließung des Krankenhauses nannte er „ein Stück schmerzhaft“, die Art und Weise aber „den richtigen Weg“.

Da pflichtete ihm Landrätin Andrea Jochner-Weiß bei: „Ich bin nicht stolz darauf, dass wir zwei Jahre vor dem Termin die letzte Abteilung nach Schongau verlegen mussten“, sagte sie. „Aber ich bin stolz darauf, wie es gelaufen ist.“

Landtagsabgeordneter Harald Kühn blickte bereits in die Zukunft der verbliebenen Krankenhäuser in Schongau und Weilheim: „Wir werden in den kommenden Jahren nicht umhin kommen, über die Landkreisgrenzen hinaus zusammenzuarbeiten“, sagte er. Zum Thema „Asyl“ betonte Kühn im Namen der CSU: „Wir wollen keine Lösung gegen Frau Merkel, sondern eine mit ihr.“ Bezirksrätin Alexandra Bertl bestätigte aus ihrer täglichen Arbeit: „Das Thema ,Asyl‘ dominiert uns.“

Den Abschluss der Reden übernahm Wurzinger selbst. Er bezeichnete die Stimmung im Gemeinderat als „sehr gut. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber ziehen an einem Strang“. Eine Herausforderung sei heuer das Aufstellen des Haushalts: „Das wird aufwändig.“  

Auch interessant

Heimatshop Winter Aktion, jetzt Rabatte von bis zu 30% sichern!

<center>Brotzeit-Brettl "Brotzeit"</center>

Brotzeit-Brettl "Brotzeit"

Brotzeit-Brettl "Brotzeit"
<center>Magnet mit Kuhflecken</center>

Magnet mit Kuhflecken

Magnet mit Kuhflecken
<center>Höfer2 - Silvaner Sekt brut 0,75</center>

Höfer2 - Silvaner Sekt brut 0,75

Höfer2 - Silvaner Sekt brut 0,75
<center>Bayerisches Schmankerl-Memo</center>

Bayerisches Schmankerl-Memo

Bayerisches Schmankerl-Memo

Meistgelesene Artikel

Ja zum Logo, Nein zum Pylon
Peißenberg -  Die neue TÜV-Prüfstelle an der Schongauer Straße  will auf sich aufmerksam machen. Das darf sie mit einem Logo tun, aber nicht mit einem Pylonen.
Ja zum Logo, Nein zum Pylon
„Mein Herz schlägt für Peißenberg“
Peißenberg - Wolfgang Dollinger war Leiter der Peißenberger Gemeindewerke. Bis er eine Stellenanzeige sah, die sein Leben veränderte.
„Mein Herz schlägt für Peißenberg“
 Witwenrente sorgte für Eklat
Peißenberg – Durch Zufall kam der Hohenpeißenberger Hobby-Heimatforscher Rudi Hochenauer vor Jahren in den Besitz von Unterlagen und Akten aus der Zeit des Königreichs …
 Witwenrente sorgte für Eklat
Von der Einfahrt auf die Straße
Peißenberg - Der Peißenberger Bauhof hat Probleme: Immer wieder würde Schnee von Einfahrten auf die Straße geschoben.  Vor allem bei großen Wohnanlagen.
Von der Einfahrt auf die Straße

Kommentare