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Bis bald, närrische Zeit: Die Mitglieder von „Frohsinn 2000“ kamen in Paterzell zusammen. 

 Danketag von „Frohsinn 2000“

Fröhlich wie immer

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Peißenberg - „Frohsinn 2000“ feierte seinen Danketag. Und  schon jetzt freut sich der Peißenberger Faschingsverein auf auf den Faschingszug  2017.

 Der Aschermittwoch ist der Abschluss einer jeden Faschingssaison. Zumindest für die meisten närrischen Zeitgenossen. Nicht so bei „Frohsinn 2000“. Da ist erst wirklich Schluss, wenn noch einmal alle Beteiligten zusammengekommen sind – und ausgiebig gedankt wurde. Das taten die Mitglieder am Sonntag im Gasthof „Zum Eibenwald“ in Paterzell. „Es war wieder grandios, der Saal war voll“, schwärmte Vorsitzender Thomas Rößle in gewohnt fröhlicher Art.

Dass ein solches Treffen gut besucht ist, verwundert nicht: In den vier Garden von Frohsinn sind knapp 70 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 6 bis 26 Jahren aktiv. Die haben es in dieser Saison auf rund 80 Auftritte gebracht – und zeigten auch beim Danketag, was sie können.

Es standen aber auch jene im Vordergrund, die sonst nicht zu sehen sind: die Näherinnen zum Beispiel. Laut Rößle ist jedes einzelne Kostüm „made in Peißenberg“. Er hob unter anderem auch jene hervor, die die Musik zusammenstellen, außerdem das Organisationsteam und jene, die sich um das Marketing kümmern. Außerdem bekamen alle Eltern eine Rose überreicht.

„Ohne die Eltern könnte der Verein nicht leben. Sie stehen immer bereit, wenn Hilfe gebraucht wird“, schwärmt Christine Schmid, die sich laut eigener Aussage um organisatorische Dinge im Verein kümmert. Rößle aber sieht ihre Aufgabe noch viel bedeutender: „Sie ist das Herz von ,Frohsinn 2000‘.“

Und als solches schaut sie glücklich auf die vergangene Faschingssaison zurück. Schmid beschreibt die Wochen so: „Kurz und knackig, aber super schee. Wir sind überall gut angekommen.“ Ein besonderer Höhepunkt für die Tänzerinnen war der Auftritt in einem Vier-Sterne-Hotel am Achensee. „Da durften sie für die Gäste in der Bar tanzen.“

Nun ist erst einmal Pause angesagt. „Da geht mir schon immer was ab“, gibt Schmid zu. Aber allzu lang ist die freie Zeit ohnehin nicht. „Es gibt viel zu tun“, sagt die 31-Jährige. Unter anderem müssen die neuen Kostüme her und die Auftritte geplant werden. Ab April sind die Tänzerinnen und Tänzer dann auch schon wieder am trainieren. Und im Juni kommt das Organisationskomitee zusammen, das etwa zehn Leute umfassen wird. Denn der nächste Fasching wird wieder ein ganz besonderer: Am 26. Februar 2017 zieht der Faschingszug von „Frohsinn 2000“ durch Peißenbergs Straßen – das gab’s zuletzt 2014. Und Rößle weiß schon jetzt: „Das wird ein riesen Highlight.“ 

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