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Wieder befahrbar ist die Zufahrt zum Haus. Rechts ist der Hang zu sehen, an dem Erdreich abgerutscht ist.

Hohenpeißenberg

Nach Hangrutsch: Das sagt die Familie des Grundstücks

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Hohenpeißenberg – Wegen des Unwetters rutschte vor dem Haus der Familie Oswald-Diesel der Hang weg. Dank vieler Helfer ist die Zufahrt jetzt wieder frei.

Die Sonne scheint am Montagnachmittag, ohne Probleme kann man mit dem Auto zum Haus der Familie Oswald-Diesel fahren. Es erinnert fast nichts daran, dass die Zufahrt zu dem Hohenpeißenberger Anwesen durch einen Hangrutsch am Freitag verschwunden war. „Nachbarn, Bekannte, Freunde: Es haben viele geholfen, den Weg wieder begehbar zu machen“, sagt Kornelia Oswald-Diesel.

Beim starken Regen am Freitag war der Hang oberhalb der Zufahrt, die von der Bergstraße steil abzweigt, abgerutscht. Oswald-Diesel und ihre Familie waren da auf dem Weg zu einer Hochzeit in Nordrhein-Westfalen – Freunde waren im Haus, passten auf den Hund auf. Sie hörten nichts vom abrutschenden Erdreich, zu laut trommelte der Regen gegen die Fenster. Erst als sie hinausgingen, sahen sie, dass ein Baum den Hang hinunterrutschte und dass die Zufahrt voll Erde war. Sie konnten das Grundstück nicht auf üblichem Wege verlassen und riefen die Besitzer an, die ihre Reise abbrachen. Zudem holten sie sich Hilfe von der Feuerwehr. Nachbarn und Freunde eilten herbei.

So sah die Zufahrt zu dem Haus nach dem Hangrutsch aus.

Erst sah es so aus, als sei die Straße weggerissen worden. Doch das Erdreich konnte abgetragen werden – mehrere Lkw-Ladungen später war die Zufahrtsstraße wieder sichtbar. „Am späten Samstagvormittag war das Problem gelöst“, sagt Oswald-Diesel, als sie an ihrer Einfahrt steht.

Links und rechts der Straße ist das heruntergerutschte Erdreich zu sehen. An manchen Stellen tropft noch Wasser heraus. „Das muss jetzt erst einmal abtrocknen“, sagt die Hohenpeißenbergerin. „Man weiß nicht, wie viel noch locker ist.“ Ob sie nun Angst um ihr Haus hat? Sie schüttelt den Kopf: „Nein.“ Sie will den Hangrutsch nicht dramatisieren. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass niemandem etwas passiert ist. Da muss man froh sein.“

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