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In Tracht und mit Musi feierten die Besucher bei „Aufg’schpuit“ die bayerische Lebensart. 

Wenig Spenden bei "Aufg’schpuit"

Hochwassergeschädigte gehen leer aus

Peißenberg - Bei „Aufg’schpuit“ kamen viele Musiker und Besucher in die Tiefstollenhalle. Deren Spendenbereitschaft hielt sich jedoch in grenzen.

Geplant war ein Open Air, doch das Wetter mischte sich erneut ein: Weil es regnete, fand die Veranstaltung „Aufg’schpuit“ schließlich nicht in und um die Tiefstollenhalle Peißenberg statt – sondern in der Halle, im Foyer sowie in der Maschinenhalle. Von „Ziachmusi“ und Tanzmusik bis „staade Musik“ wurde eine große Vielfalt geboten.

Der ursprünglich geplante Termin war wegen Hochwassers ausgefallen. So extrem war der Regen diesmal nicht. Aber durch ihn „war es natürlich schon eng in der Halle“, sagt Veranstaltungsleiter Manfred Gorgus vom Kulturverein Peißenberg. Schließlich seien um die 80 Musiker und 400 Gäste gekommen, um die bayerische Lebensart zu feiern. Zum Teil hätten die Musiker, die alle in Tracht gekleidet waren, drei Stunden am Stück gespielt – und zwar „anspruchsvolle Musik“, sagt Gorgus.

Der Eintritt für die Veranstaltung, bei der nicht nur ordentlich aufgespielt wurde, sondern bei der auch der Gasthof „Zum Eibenwald“ Essen auftischte, war frei. Es konnte jedoch gespendet werden. Das Geld hätte den Hochwassergeschädigten zu Gute kommen sollen. „Schad’ nur, des so wenig Leit a Geld gem hom ins Spendenkörberl“, hieß es dann aber auf der Facebook-Seite des Kulturvereins. Denn: „Es wurde leider so wenig gespendet, dass wir damit nicht einmal den Unkostenbeitrag für die Veranstaltung decken konnten“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Kulturvereins, Dr. Günther Schatz. Somit gehen die Hochwassergeschädigten leer aus. Ob die Veranstaltung wiederholt wird, wird man sich laut Gorgus noch überlegen. Ist dies der Fall, wird laut Schatz aber sicherlich Eintritt verlangt.

lvp

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