Kritik im Peißenberger Bauausschuss

Parkchaos bei „Eishackler“-Partie

Peißenberg - Bei einem Spiel  „Eishackler“ gab es ein Parkchaos.  Die Schranke vor dem Behelfsparkplatz war bei beim Heimspiel  gegen Dorfen geschlossen.

 630 Zuschauer sorgten beim letzten Heimspiel der TSV-„Eishackler“ gegen den ESC Dorfen für eine stattliche Kulisse – zumindest für Bayernliga-Verhältnisse. Das Stadion an der Pestalozzistraße würde sogar rund 3000 Zuschauer fassen. Da möchte man eigentlich meinen, dass es bei 630 Besuchern keinerlei Probleme mit den Parkplätzen gibt. Aber falsch gedacht: Vor dem Spiel gegen Dorfen mussten viele Eishockey-Fans, die mit dem Auto gekommen waren, zum Parken auf die engen Seitenstraßen ausweichen. Der „Rigi-Rutsch’n“-Parkplatz an der Südendstraße war kurz vor Spielbeginn bereits voll – und an der Erweiterungsfläche neben der Kegelbahn, die eigentlich genau für solche Anlässe zusätzliche Stellplätze bereithalten würde, war die Schranke wieder einmal geschlossen.

Im Bauausschuss sprach Jürgen Forstner am Montagabend das Parkproblem an: „Irgendwann bekommen wir mit den Anwohnern richtig Ärger“, kritisierte der Gemeinderat der „Bürgervereinigung“ – und er hakte nach: „War das etwa eine Dienstanweisung, dass die Schranke geschlossen bleibt?“

Bürgermeisterin Manuela Vanni schüttelte den Kopf: „Ich bin zu Fuß zum Eisstadion gelaufen und hab’ mich selbst gewundert, warum da so ein Verkehrschaos herrscht.“ Die Rathauschefin erklärte, dass neben den Bäderpark-Schwimmmeistern eigentlich der zuständige Eismeister im Besitz eines Schlüssels für die Schranke sei. Warum die Barriere vor Spielbeginn nicht geöffnet worden sei, entziehe sich ihrer Kenntnis: „Ich werde intensiv mit dem Vorstand der ,Eishackler‘ reden. Das liegt ja auch in deren Interesse, dass das da hinten funktioniert“, kündigte Vanni an.

Und warum war die Schranke jetzt geschlossen? „Der Eismeister hat es schlichtweg vergessen, die Schranke um 18 Uhr zu öffnen“, sagt Stefan Rießenberger auf Nachfrage der Heimatzeitung. Der Fraktionssprecher der „Bürgervereinigung“ ist bei den „Eishacklern“ als technischer Leiter tätig. Die Schranke zu öffnen, sei allerdings nicht Aufgabe des Vereins, sondern die des Eismeisters, der von der Gemeinde gestellt werde. „Aber wir werden künftig ein Auge drauf werfen und vor jedem Spiel selber an der Schranke vorbeifahren. Bei Bedarf wird sie dann von uns geöffnet“, verspricht Rießenberger. Beim Spiel gegen Dorfen habe man die Schranke nach entsprechenden Hinweisen um 19:30 hochgezogen – also zu dem Zeitpunkt, als die Mannschaften in der Eishalle bereits zum ersten Bully antraten.

Der Behelfsparkplatz an der früheren Kegelbahn wurde im Sommer 2015 vom gemeindlichen Bauhof für 25 000 Euro aufgekiest und planiert. Er wird generell nur bei Bedarf geöffnet. Die Schranke soll die unasphaltierte Fläche vor Vandalismusschäden respektive Driftspuren schützen. Kurz nach Inbetriebnahme vor einem Jahr war es bereits zu Missverständnissen gekommen. Die Schranke wurde kurz nach Abpfiff eines Eishockeyspiels geschlossen, obwohl noch Autos auf der Parkfläche standen. Schon damals hatte Jürgen Forstner eine klare Regelung und eine Hinweisbeschilderung gefordert.

Bernhard Jepsen

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