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Lieben das Tanzen und die Show: ein Großteil der Mitglieder der Sonne-, Mond- und Sternchengarde Peißenberg auf einem Bild. 

Sonne-, Mond- und Sternchengarde

Nicht nur im Fasching voller Elan

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Peißenberg - Die Sonne-, Mond- und Sternchengarde tanzt derzeit ihre 20. Saison. Rund 60 Aktive gehören den drei Gruppen an.

 Im Raum herrscht Trubel. Die Sternchengarde hat alles zusammengepackt und verabschiedet sich, da geht’s für die Sonnengarde erst richtig los mit dem Üben. So ist das eben am Montag, im Saal des Gasthofes „Zur Post“. Ohne Training geht’s nicht bei den Gruppen der Sonne-, Mond- und Sternchengarde (SMS-Garde) aus Peißenberg. Wer erfolgreich auftreten will, der muss auch etwas tun. Für diesen Aufwand wird die SMS-Garde aber auch belohnt. Es läuft gut. Derzeit tanzt sie durch ihre 20. Saison.

In den drei Gruppen sind rund 60 junge Frauen, Mädchen und Buben aktiv – nach Altersgruppen sortiert. In der Sternchengarde können Nachwuchstänzer ab sechs Jahren mitmachen. Ab rund 10 Jahren gehören sie zur Mondgarde. Und ab 16 Jahren wird in der Sonnengarde getanzt. Zwar durchlaufen viele von klein auf alle Gruppen – Pflicht ist das aber nicht. Der Einstieg ist in jedem Alter möglich. „Man kann jederzeit anfangen. Wir sind da unkompliziert“, sagt Susi Groll, eine von sechs Trainerinnen. „Der Spaß steht im Vordergrund, das ist uns wichtig.“

Da passt es, dass im Fasching besonders viele Auftritte anstehen. „Das ist unsere Hauptsaison“, bestätigt Groll. Eine Faschingstradition aber „haben wir nicht. Wir machen immer schon Showtanz“. Deshalb ist die SMS-Garde auch den Rest des Jahres buchbar – ob für Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Firmenfeste oder andere Veranstaltungen. Und da schauen die Gruppen, dass sie etwas genau nach dem Geschmack des Veranstalters präsentieren. „Wir passen uns an“, sagt Groll. „Wir wollen genau die ansprechen, für die wir tanzen. Und fetzig sein, damit die Party angetrieben wird“, sagt die 27-Jährige.

Seit dem Saisonbeginn im Mai trainiert die Sonnengarde dafür zweimal in der Woche, die Kleineren kommen einmal pro Woche zusammen. Jedes Jahr werden neue Choreographien einstudiert. Und natürlich gibt’s auch immer wieder neue Kostüme. „Glitzer muss dabei sein“, sagt Groll und lacht. Nur bei den Burschen wird darauf verzichtet. Die sind aber ohnehin Mangelware – einzig bei den Sternchen sind derzeit zwei dabei.

Die Garde, die lose und nicht als Verein organisiert ist, freut sich jederzeit über weitere Unterstützung – sowohl von Buben als auch von Mädchen. Doch für wen eignet sich der Sport eigentlich? „Man sollte Spaß am Tanzen haben und daran, auf der Bühne zu stehen“, sagt Groll, die dazu rät, es „einfach auszuprobieren“.

Das richtet sich nicht nur an Peißenberger. Unter anderem Böbinger, Weilheimer und Hohenpeißenberger tanzen mit. Auch die Auftritte sind nicht nur auf die Marktgemeinde beschränkt. „Wir fahren zum Beispiel auch nach Murnau.“

Aber nicht nur für die Auftritte sind die Gruppen unterwegs. In der SMS-Garde wird auch viel fürs Gemeinschaftsgefühl getan. „Wir machen viele Ausflüge“, sagt Groll, die mit neun Jahren zur Garde kam und mittlerweile bereits seit zehn Jahren als Trainerin tätig ist. Derzeit kümmert sie sich um die Sonnengarde. „Der Zusammenhalt ist extrem. Alle haben eine große Begeisterung“, schwärmt sie. Und auch auf die „Sternchen“ und „Monde“ ist sie stolz. „Die sind heuer richtig gut.“

Bisher haben die Tänzer das 20-Jährige ihrer Garde noch nicht groß gefeiert. Das soll sich beim Abschlussabend im März aber ändern – mit einem „Special“, sagt Groll. Was das ist, „wird noch nicht verraten“, wiegelt sie ab. Zu einer echten Show gehört eben auch Spannung.

Kontakt und Infos

zur Sonne-, Mond- und Sternchen-Garde gibt es im Internet unter www.smsgarde.de. Auf dieser Seite können die einzelnen Gruppen für Veranstaltungen – auch in der Nicht-Faschingszeit – gebucht werden.

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