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Eine turnerische Weltreise zeigte der TSV Peißenberg in der Glück-Auf-Halle.

Weihnachsturner begeistern

Vom Nordpol bis nach Afrika

Peißenberg – Einem Ameisenhaufen glich der Kabinengang kurz vor Abschluss des Weihnachtsturnens des TSV Peißenberg. Kein Wunder, schließlich warteten rund 250 Mitwirkende darauf, in der Glück-Auf-Halle, das Abschlussbild zu formen.

Mit einer symbolischen Weltkugel von allen Beteiligten endete der Jahreshöhepunkt für die Peißenberger Turner.

„Dafür haben wir seit Sommer geplant“, berichtete Abteilungsleiterin Uschi Lampl. Die zwölf Gruppen, die sich den rund 500 Zuschauern präsentierten, haben sich seit dem Ende der Sommerferien auf ihren großen Auftritt vorbereitet. „Bis auf eine kleine technische Panne bei der Musik ist alles perfekt gelaufen“, bilanzierte Lampl zufrieden. Rund zwanzig Helfer aus der Turnabteilung sorgten für einen reibungslosen Ablauf der rund zweistündigen Veranstaltung. Als Trainer galt es dabei beispielsweise die Nachwuchsgruppen während ihrer Auftritte zu betreuen. Dazu kamen die Trainer als Aufbaukommando, das zwischen den verschiedenen Programmpunkten fleißig Matten schleppte und Geräte auf- und abbaute, ordentlich ins Schwitzen. Letzteres traf natürlich auf die Turner zu, die mit den Besuchern in dem „Postkarten aus aller Welt“ betitelten Programm quasi eine kleine Weltreise unternahmen und dabei die Zuschauer begeisterten. Die beiden Mutter-Kind-Gruppen machten sich auf den Weg in den kalten Norden an den Nordpol und nach Finnland.

Weihnachtsturnen beim TSV Peißenberg

Wärmeren Gefilden wandten sich die Mädchen der 1. bis 4. Klassen und der Vorschule zu, die in Brasilien und Madagaskar Station machten. Die erste Akrobatikgruppe stattete dem Urwald einen Besuch ab und die Damenturnerinnen gleich ganz Afrika.

Besonders viel Applaus bekam die zweite Vorschulgruppe als Pinguine in der Antarktis. „Die waren der Hammer“, waren sich Lampl und auch Moderator Günter Forstner einig, der gut gelaunt durch das Programm führte. Heimischen Gefilden widmeten sich die Bubenturner, die in Lederhosen und zu Haindling-Musik fleißig über Kästen hüpften und flogen. Weiter weg, bis nach China, ging im Anschluss die Reise der Mädchen ab der fünften Klasse. Sie überwanden dabei mit Salti und Überschlägen die chinesische Mauer, besser gesagt den Schwebebalken. „Und das alles haben sie selbst choreografiert“, lobte Forstner die engagierte Mädchentruppe. Ins nicht ganz reale „Zumbaland“ begaben sich danach die Damen der Zumbagruppe, während die zweite Akrobatikgruppe die Weltreise mit einer Tour nach Frankreich fortsetzte.

Besonders eindrucksvoll war dabei der „Eiffelturm“ aus Menschen. Zu guter Letzt verabschiedeten sich die Wettkampfturnerinnen im Baströckchen in die Südsee. Der Abschluss der runden Veranstaltung gehörte dann aber dem Christkind, das alle Mitwirkenden mit einem kleinen Geschenk, einer Trinkflasche, bedachte.

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