Mit einer kleinen Feier wurde das Bürgerbüro Ende Juli 2010 eingeweiht. Die damalige Quartiermanagerin Stephanie Eras begrüße die Gäste. foto: archiv jepsen

Peißenberger Bürgerbüro bleibt - aber ohne „Brücke“

Peißenberg - Vor drei Jahren wurde das Bürgerbüro eröffnet. Die "Brücke" als Träger steigt aber zum Jahresende aus. Grund ist der Wechsel in ein Städtebauprogramm.

Ursprünglich war das Bürgerbüro mit einer Laufzeit von sieben Jahren geplant. In der Zeit sollte die Wohn- und Lebensqualität im Wörth-Zentrum verbessert und ein Aktivierungsprozess bei den Anliegern in Gang gesetzt werden. Doch im Umfeld des Marktrats gab es von Anfang an kritische Stimmen. Inzwischen hat sich die Gemeinde im Rahmen der Städtebauförderung denn auch neu orientiert: Vom Zuschusstopf der „Sozialen Stadt“ ist man in das mehr auf bauliche Maßnahmen ausgerichtete Förderprogramm „Städteumbau-West“ gewechselt - mit der Folge, dass die bereitgestellten Finanzmittel nicht mehr nur auf den Planungsumgriff im Ortsteil Wörth beschränkt sind, sondern künftig für Projekte im gesamten Gemeindegebiet verwendet werden können (wir berichteten). Soweit so gut, allerdings stellte sich damit zwangsläufig die Frage, was mit dem Wörther Bürgerbüro geschehen soll, das bis dato eng an den Fördertopf der „Sozialen Stadt“ geknüpft war?

„Das Büro schließt nicht, das stand auch nie zur Debatte - für mich jedenfalls nicht“, versichert Bürgermeisterin Manuela Vanni auf Nachfrage. Der Marktrat, so die Rathauschefin, sei sich trotz des Programmwechsels darüber einig, verschiedene soziale Projekte weiterlaufen zu lassen - „und dafür brauche ich Räumlichkeiten, wo das geplant wird“.

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