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Die „Rigi-Rutsch‘n“ in Peißenberg ist Ziel des Badebusses aus Penzberg.

Es geht zur „Rigi-Rutsch‘n“ nach Peißenberg

In Penzberg startet jetzt ein Badebus

Das Penzberger Wellenbad ist zwar geschlossen. Auf den Badespaß im Freibad verzichten muss aber trotzdem niemand. Während der Ferien fährt ein neuer Badebus große und kleine Wasserratten zur „Rigi-Rutsch‘n“ nach Peißenberg. Im Winter könnte es ein ähnliches Angebot geben.

Penzberg– Die Idee, die Penzberger mit dem Bus dahin zu bringen, wo sie gerne hinwollen, ist grundsätzlich nichts Neues für die Stadt. Es gab schon den so genannten „Tante-Emma“-Bus, der die Bürger zum Einkaufen fahren sollte. Und den „Disco“-Bus, der junge Menschen zu ihren abendlichen Vergnügungen kutschierte. Doch sowohl der Einkaufs- als auch der Disco-Bus wurden mittlerweile wieder eingestellt. Nicht so der „Volksfest“-Bus, der während der Volksfest-zeit die Penzberger zum Festplatz auf der Berghalde bringt. Anders als die beiden anderen Sonderbusse werde er gut angenommen und soll darum laut Bürgermeisterin Elke Zehetner auch heuer wieder zum Einsatz kommen.

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Und nun gibt es also – wegen der Schließung des Wellenbades – den „Penzberger Badebus“. Zehetner bezeichnete diesen Bus als „ein besonderes Zuckerl“ für die Penzberger. Denn dass das Wellenbad kurz vor Beginn der Sommerferien dichtgemacht wurde, sei für die Bürger natürlich nicht schön, gibt Zehetner zu. Die Initiative zu dem Badebus sei von ihr und ihrer Peißenberger Amtskollegin Manuela Vanni ausgegangen: Einmal wöchentlich, immer am Samstagvormittag, bringt ein Bus nun große und kleine Badenixen von Penzberg in rund einer halben Stunde und ohne Zwischenstopp in die „Rigi- Rutsch‘n“ nach Peißenberg und fährt sie am späten Nachmittag wieder zurück nach Penzberg.

Das Mitfahren lohne sich, so Zehetner, denn für dieses Angebot seien besonders günstige Konditionen ausgehandelt worden: So zahle jeder Fahrgast 3 Euro für Hin- und Rückfahrt. Für den Eintritt ins Bad werde ein Preisnachlass von zehn Prozent gewährt.

Da die „Rigi-Rutsch‘n“ in erster Linie ein Freibad sei, werde der „Penzberger Badebus“ laut Zehetner nur während der Freibadesaison in den Sommerferien nach Peißenberg fahren. Sollte der Badebus in den kommenden Wochen aber gut angenommen werden, könnte sich Zehetner durchaus vorstellen, für die Wintermonate ein ähnliches Angebot für das „Trimini“ in Kochel anzubieten. Das wäre ihrer Ansicht nach eine „ausgesprochen reizvolle Idee.“ Wie Zehetner sagte, fahren bereits jetzt Penzberger Vereine wie die Wasserwacht, der TSV oder der Reha-Sportverein regelmäßig mit einem von der Stadt finanzierten Bus in die Kochler Therme, um ihr Training trotz Wellenbad-Schließung fortzusetzen.

Der Badebus: Abfahrt ist jeden Samstag während der Ferien um 10 Uhr am Penzberger Bahnhof (Rückkehr dort um 16.45 Uhr). Eine Anmeldung vorab an freizeit@penzberg.de oder unter 0 88 56/81 31 35 ist erwünscht.

Franziska Seliger

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