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Das Foyer des am Wochenende eröffneten Museums in Penzberg.

2100 Besucher: Neugierig aufs neue Museum

Penzberg - Groß war die Neugier: Gut 2100 Besucher kamen am Wochenende, um das neu eröffnete Museum in Penzberg anzuschauen.

Gut 2100 Besucher nutzten nach Zählung der Stadt Penzberg am Eröffnungswochenende den freien Eintritt, um die Campendonk-Sammlung und die Ausstellungen zur Stadtgeschichte anzusehen.

Viel Lob ernteten beim Festakt am Samstag die Museumsmacher, allen voran Leiterin Gisela Geiger, Thomas Sendl von der städtischen Kulturabteilung und Architekt Thomas Grubert. Vor Freude strahlte Gisela Geiger. Viele Jahre hatte sie mit anderen Mitstreitern dafür geworben, dass der Künstler Heinrich Campendonk in Penzberg anerkannt wird, auch gegen Widerstände.

Regierungspräsident Christoph Hillenbrand sprach von einem kulturellen Meilenstein für Penzbergs Stadtgeschichte. Mit dem weltweit größten Bestand an Campendonk-Werken setze Penzberg einen besonderen kulturellen Akzent, fügte er an. Penzberg dürfe sich als Campendonk-Stadt bezeichnen, weder die Sammlungen in Krefeld noch in Amsterdam seien vergleichbar, sagte Astrid Pellengahr von der Landesstelle nichtstaatlicher Museen.

Über 300 Werke umfasst die Penzberger Sammlung. Zuletzt waren 200 als Leihgabe hinzukommen. Das Museum widmet sich aber auch der Penzberger Stadtgeschichte: mit einer Ausstellung über die Entwicklung seit 1966, durch eine Bergarbeiterwohnung und eine Ausstellung zur Mordnacht vom 28. April 1945.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, sowie Donnerstag, 10 bis 20 Uhr. Öffentliche Führungen: Donnerstag, 16 Uhr, Sonntag, 11 Uhr.

(mehr zum neuen Museum und der Eröffnung in der Montagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

wos

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