A95: Autos schleudern bei Regen in die Leitplanke

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Auf der regennassen A95 kam es am Donnerstagabend zu zwei Unfällen. Kurzzeitig musste die Autobahn komplett gesperrt werden.

Sindelsdorf - Gegen 18.40 Uhr verlor ein 66-jähriger Salzburger auf der Autobahn zwischen Sindelsdorf und Murnau beim Fahrstreifenwechsel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zu dem Zeitpunkt regnete es stark. Das Auto dreht sich laut Verkehrspolizei und prallte in die linke Schutzplanke. Dabei wurden der Frontbereich des Autos und sechs Felder der Mittelplanke beschädigt. Das Fahrzeug kam in der Fahrbahn-Mitte zum Stehen. Zufällig vorbeikommende Polizeibeamte in einem Zivilfahrzeug sicherten die Unfallstelle ab. Die Autobahn wurde kurzzeitig komplett gesperrt. Als die Verkehrspolizei, Rettungsdienst und Feuerwehr eintrafen, konnte der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Durch den Aufprall auf die Mittelplanke hatten sich zudem Teil des Autos gelöst, die auf die Gegenfahrbahn flogen. Dort wurden zwei Autos, die in Richtung München unterwegs waren, am Unterboden beschädigt und ein drittes Auto im rechten Türbereich. Den Gesamtschaden schätzt die Verkehrspolizei auf 12.500 Euro

Der Salzburger wurde vorsichtshalber zur Untersuchung ins Penzberger Krankenhaus gebracht, konnte danach aber wieder entlassen werden. Sein Auto wurde durch einen Abschleppdienst abgeholt. Neben Rettungsdienst und Polizei waren die Feuerwehren aus Penzberg und Sindelsdorf im Einsatz.

Ein weiterer Unfall hatte sich auf der Autobahn gut zwanzig Minuten vorher ereignet, ebenfalls in Fahrtrichtung Garmisch. Im Gemeindebereich Ohlstadt kam eine 36-jährige Garmisch-Partenkirchenerin mit ihrem Auto ins Schleudern. Der Wagen prallte erst in die linke Leitplanke, dann in die rechte Leitplanke. Der Pkw wurde laut Verkehrspolizei massiv an der Front- und Heckseite beschädigt. Außerdem entstand Schaden an acht Feldern der beiden Leitplanken.

Ein Fahrstreifen war wegen des Unfalls für zirka eine Stunde gesperrt. Die Frau wurde laut Polizei leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf knapp 9000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Großweil und Garmisch-Partenkirchen. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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