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AAP: Technik für Behördenfunk gesundheitsschädlich

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Penzberg - Geheimniskrämerei wirft die Initiative „Aktion Antenne Penzberg“ den Behörden beim Aufbau des neuen BOS-Digitalfunks vor. Außerdem sei die Tetra-Technik gesundheitlich problematisch.

Bayern baut derzeit dieses Funknetz auf, das Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste eine bessere Kommunikation ermöglichen soll.

 Für das neue Netz muss der Freistaat zahlreiche Sendeanlagen installieren. Sechs Standorte soll es, wie berichtet, im Landkreis Weilheim-Schongau geben. Einer davon befindet sich im Bereich Penzberg-Sindelsdorf. Das bestätigte das bayerische Innenministerium auf Anfrage. Dort soll ein vorhandener Mast mitgenutzt werden.

Die Penzberger Initiative AAP wirft den Landes- und Bundesbehörden vor, dass „ein Mangel an Informationen und daraus entstehende Unsicherheit“ symptomatisch bei der Planung von Tetra seien. Es werde über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden, so Judith Wich, die in einer AAP-Mitteilung auch auf die Erfahrung anderer mobilfunkkritischer Initiativen verweist.

Die Penzberger Initiative AAP behauptet, dass Polizisten in England, wo Tetra bereits seit längerem in Betrieb ist, zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, schwere Migräne-Anfälle und Hautausschläge bekommen hätten, die mit der Technik in Zusammenhang stehen würden.

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