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Einer fehlt: Die Pinguin-Familie 2016 auf dem Penzberger Stadtplatz. 
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Wieder aufgetaucht: Der Baby-Pinguin hat auf seiner Odyssee sichtlich gelitten.

An der Loisach aufgetaucht

Der kleine Pinguin ist wieder da

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Ein kleiner Holz-Pinguin sorgt derzeit in Penzberg für strahlende Gesichter. Der putzige Geselle, eigentlich beheimatet auf dem Stadtplatz, ist nach einer mehr als einjährigen Odyssee wieder aufgetaucht.

Penzberg –Eigentlich gehört der Baby-Pinguin zu einer ganzen Familie, die Alexander Lachmuth für die Winterzeit mitten in Penzberg installiert hatte. Die Holzfiguren grüßten fortan die Besucher, doch im Dezember 2015 meldete die Polizei den Verlust ausgerechnet des jüngsten Familienmitglieds. Die 60 Zentimeter hohe Pinguin-Skulptur hatte ein Unbekannter aus seiner Verankerung gerissen und wohl als Souvenir vom damals laufenden „Eismärchen“ mitgenommen.

Seitdem fehlte von der Figur jede Spur. Bis heuer am 8. Februar ein Mann aus Benediktbeuern an der Loisach eine Entdeckung machte: Im Ufergestrüpp, bei der B 472-Brücke unweit des Urthaler Hofs, lag der vermisste Pinguin. „Der war total versteckt, den hätte man nie gefunden“, berichtet Alexander Lachmuth. Der Finder meldete sich im Rathaus, dort verwies man ihn an Lachmuth. Der wurde per Telefon an den Ort des Geschehens gelotst. Der Landschaftsgärtner fuhr mit dem Pinguin zur Polizei und nahm den Schaden auf: Die Figur ist mit Moos bedeckt, ein Fuß ist abgebrochen und ein anderer beschädigt, auch ist sie sichtlich farblos geworden. Lachmuth überlegt nun, ob er die Skulptur wieder herrichtet.

Im Rathaus ist Bürgermeisterin Elke Zehetner jedenfalls dieser Meinung. „Wir müssen eine Familienzusammenführung machen“, schmunzelt sie. Für die Stadtplatz-Pinguine heißt es jetzt allerdings eh umziehen. Nach Aschermittwoch wird die Gruppe für den Sommerurlaub in die Layritzhalle verfrachtet. Gartenbauer Lachmuth stellt dafür seine hölzernen Osterhasen auf. 

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