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Die Baustelle an der Straße Schlossbichl (links), die eine Abbiegespur zu Karlstraße und Seeshaupter Straße (im Hintergrund) erhält. Rechts der alte Bahndamm: Von ihm soll ein Geh- und Radweg zum Schlossbichl hinunterführen. Die Trasse ist schon zu erahnen.

Verkehr

Der Schlossbichl-Graben

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Penzberg – Es sieht ein wenig nach Grabungsarbeiten aus. Am Schlossbichl in Penzberg haben vor zwei Wochen die Arbeiten für eine neue Linksabbiegespur in die Karlstraße begonnen.

Geplant ist laut Stadtbauamt, dass sie bis Ende der Sommerferien beendet sind. Wegen der Baustelle ist der Schlossbichl derzeit in dem Bereich nur in Richtung Karlstraße und Seeshaupter Straße zu befahren.

Die Baustelle an dem Verkehrsknotenpunkt besteht aus mehreren Teilen. Zum einen wird die Straße „Schlossbichl“ verbreitert, um eine neue Abbiegespur zu schaffen. Zum zweiten entsteht ein Fußweg vom angrenzenden ehemaligen Bahndamm hinunter zur Straße. Das geschieht in etwa auf Höhe der alten Karlstraße, die seit kurzem „Am Museum“ heißt. Drittens wird die Fußgängerampel an der Seeshaupter Straße, die seit knapp zehn Jahren nur provisorisch besteht, fest installiert.

Eigentlich hätten die Stadt und das Staatliche Bauamt – beide sind gemeinsam Auftraggeber – den Umbau schon im vergangenen Frühjahr über die Bühne bringen wollen. Eine Initiative, die für einen Kreisverkehr samt Zebrastreifen stritt, verhinderte dies zunächst erfolgreich. Sie reichte Anfang Dezember eine Petition beim bayerischen Landtag ein. Stadt und Staatliches Bauamt stoppten daraufhin die für den Winter geplante Ausschreibung und Auftragsvergabe. Im März schmetterte der Landtagsausschuss die Petition ab. Damit war der Weg für Stadt und Staatlichem Bauamt wieder frei. Unabhängig davon reichte zwar der Iffeldorfer Hans Neuber ebenfalls eine Petition beim Landtag ein. Die Auftragsvergabe wollten die Stadt und das Staatliche Bauamt deshalb aber nicht noch einmal stoppen.

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