Bahnschranken: Zweifel besteht weiter

Penzberg - Trotz der Bahn-Aussagen zur Schranken-Schließung in Penzberg bleiben Zweifel. Neue Nahrung erhielten sie bei einem Ortstermin.

Zu dem Ortstermin hatten sich am Bahnhof CSU-Mitglieder mit dem Landtagsabgeordneten Harald Kühn getroffen. Gut eine Minute bevor in Penzberg der Zug aus Richtung Tutzing einfuhr, senkten sich die Schranken an der Bahnhofstraße. Für mehrere Minuten bildete sich der übliche Stau auf der Straße.

Ein Bahnsprecher hatte vorige Woche, erklärt, es bestehe kein Zwang, die Schranken schon vor der Einfahrt eines Zuges aus Tutzing zu schließen. Nur bei Verspätung könne es sein, dass sie vorher schließen, damit Züge schnell wieder starten können, um diese Verspätung aufzuholen. Der Bahnsprecher hatte auf Befürchtungen in Penzberg reagiert, dass es mit dem Halbstundentakt ab Mitte Dezember zu häufigeren Staus kommt – Knackpunkt ist die Frage, ob die Schranken auch dann schließen, wenn der Zug aus Tutzing in Penzberg wendet. Das lässt sich jedoch erst prüfen, wenn der Halbstundentakt gilt. „Das muss man beobachten“, sagte CSU-Stadtratsmitglied Richard Kreuzer. Er bat den Abgeordneten Kühn zugleich, sich für eine elektronische Schrankensteuerung einzusetzen.

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