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Magdalena Umbach unterrichtet in Südindien HIV-infizierte Kinder.

Benefizfrühstück: Firmlinge helfen Penzbergerin in Südindien

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Wer hat Hunger? Und wer hat alte Mobiltelefone? Firmlinge aus Penzberg laden für Samstag, 14. April, zu zwei Aktionen ein: zu einem Benefizfrühstück für Magdalena Umbach in Südindien und zu einer Sammlung alter Handys.

Penzberg - Seit sieben Monaten ist die Penzbergerin Magdalena Umbach (20) in Südindien, um dort HIV-infizierten Kindern zu helfen und sie zu unterrichten. Firmlinge der Pfarrei Christkönig unterstützt sie nun, um die medizinische Ausstattung des Kinderheims zu verbessern: mit einem Benefizfrühstück am Samstag, 14. April, von 9 bis 12 Uhr im Barbarasaal des katholischen Pfarrzentrums Christkönig. Neben deutschen Frühstücksleckereien gebe es indische Köstlichkeiten wie Tee, Teigsnacks und Dosa mit Kokosnuss-Chutney, ein typisches südindisches Frühstück. Außerdem wollen die Firmlinge mit Bildern und Vorträgen über das Don-Bosco-Projekt und „Magdalenas Zeit“ in Indien berichten.

Insgesamt ein Jahr lang arbeitet Magdalena Umbach als Freiwillige für die Organisation „Don Bosco Volunteers“ im Bundesstaat Tamil Nadu. In der Kleinstadt Nilavaarapatti kümmern sich die Salesianer um etwa 70 HIV-infizierte Kinder und Jugendliche. Sie erhalten medizinische Hilfe, kostenlose Schulbildung, Essen und ein Dach über den Kopf. „Meine Aufgabe ist es, von morgens bis abends für die Kinder da zu sein“, hatte Magdalena Umbach im Januar unserer Zeitung berichtet. „Sich zu ihnen zu setzen, ein offenes Ohr für sie zu haben und den Part einer großen Schwester zu übernehmen.“ 

Die 20-Jährige hilft dort zusammen mit einer Mitvolontärin. Die zwei jungen Frauen haben es sich ebenso zur Aufgabe gemacht, bei der Wundversorgung der HIV-infizierten Kinder zu helfen und dafür medizinische Mittel aufzutreiben. „Denn es gibt teilweise keine Pflaster oder Cremes, die sich die Kinder auftragen können.“ Auch einen Arzt, erzählte sie, würden sie gern in das Projekt holen. Aus Penzberg gab es bereits Unterstützung. Die Stadtapotheke und Bekannte stifteten ein Paket mit Medikamenten und Verbandszeug. „Das können wir hier sehr gut gebrauchen, da es leider oft an medizinischer Ausstattung im Projekt mangelt“, schreibt Magdalena Umbach. Auch die Firmlinge der Penzberger Pfarrei Christkönig wollen nun dem Projekt von Magdalena Umbach helfen. Bei ihrem Benefizfrühstückwollen sie Spenden für die medizinische Ausstattung des Kinderheims sammeln. „Alle Spenden kommen direkt dem Don Bosco Care Home zugute“, so die Firmlinge.

Unabhängig davon organisieren die Christkönig-Firmlinge am Samstag, 14. April, noch eine zweite Aktion. Sie sammeln an dem Tag alte Mobiltelefone für die Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ des katholischen Missionswerks „Missio“. Die Firmlinge rufen dazu auf, alte Mobiltelefone (ohne Sim- und Speicherkarte) von 10 bis 12 Uhr am Stadtplatz oder von 9 bis 12 Uhr im Pfarrzentrum Christkönig abzugeben. Die Handys gehen an eine Aufbereitungs- und Recyclingfirma, die wiederum einen Anteil pro Handy an „Missio“ zahlt. Das Missionswerk finanziert damit Projekte in Burkina Faso und für traumatisierte Bürgerkriegsflüchtlinge im Kongo. Die Firmlinge erklären, dass sich in ungenutzten Handys, die in deutschen Schubläden liegen, tonnenweise Gold und Coltan befinden – Rohstoffe, die in Burkina Faso und im Kongo unter lebensgefährlichen Umständen gewonnen werden. Am Samstag kann auch die Petition „Saubere Handys“ für fair gehandeltes Coltan unterzeichnet werden.

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