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Vor 50 Jahren endete die Bergwerkszeit: Förderwagen der letzten Schicht.

Bergwerk-Ende vor 50 Jahren: Das ist los in Penzberg

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Penzberg - Vor 50 Jahren endete in Penzberg die Bergwerkszeit. Am Freitag und Samstag wird daran erinnert. Das ist los in Penzberg:

Am Freitag, 30. September, beginnt das Festprogramm um 17 Uhr mit einem ökumenischen Feldgottesdienst auf der Berghalde. Um 18 Uhr folgt ein Festzug zum Rathausplatz, wo um 18.30 Uhr das „Kohlstadlschix“-Denkmal enthüllt wird. Mit ihm wird an die Frauen erinnert, die einst im Bergwerk arbeiteten. Ab 19.30 Uhr gibt es einen Rundgang durch die Ausstellung „Zeitenwende“ auf dem Stadtplatz. Dort wird ab 20.30 Uhr der Stummfilm „Schlagende Wetter“ gezeigt. Für die Live-Musik sorgt das „Münchener Internationale Orchester“ (MiO), dessen Wurzeln in Penzberg liegen. Der Abend endet um 22 Uhr mit einem Zapfenstreich der Stadt- und Bergknappenkapelle auf dem Stadtplatz. Außerdem am Freitag: die lange Einkaufsnachmittag - die Innenstadtgeschäfte sind bis 22 Uhr geöffnet.

Weiter geht es am Samstag, 1. Oktober, um 10 Uhr mit der Eröffnung einer internationalen Grubenlampen-Ausstellung im Foyer der Realschule an der Karlstraße. Anschließend findet bis 18 Uhr ein Aktionstag für die ganze Familie statt, und zwar in Realschule und Bergwerksmuseum, wo es um 10, 14 und 16 Uhr auch kostenlose Führungen gibt (freier Eintritt am Freitag/Samstag). Roche bietet außerdem Werksrundfahrten an: Abfahrten des Shuttle-Busses sind um 11, 13 und 15 Uhr an der Realschule.

Am Samstag gibt es ab 17 Uhr auch ein Open-Air-Konzert auf dem Stadtplatz. Es spielen „The SonPas“, „Gallow’s Birds und „Austria Project“ (bis 23 Uhr).

Sollte das Wetter nicht mitspielen, finden Gottesdienst, Stummfilm, Zapfenstreich und Konzert im Festzelt auf der Berghalde statt.

Inlineskaten hat zwar nichts mit Bergwerk zu tun. Dennoch zur Erinnerung: Am Sonntag, 2. Oktober, findet der erste „Family Skate“-Tag in Penzberg statt. Um 10 Uhr ist Treffpunkt auf dem Stadtplatz, wo der Lauf durch Penzberg um 11 Uhr startet. Dann wird bis 14 Uhr auf dem Stadtplatz mit Musik und Gastronomie gefeiert.

Mit der Bergwerkszeit beschäftigen sich auch einige Ausstellungen in Penzberg. Stadtplatz: „Zeitenwende. Ende des Bergbaus in Penzberg“,  bis 31. Oktoker. Bergwerksmuseum: Dauerausstellung „Geschichte des Kohleabbaus in Penzberg“. Galerie „schön + bissig“: „Das waren Zeiten...!“, Fotos aus dem Stadtarchiv und Grafiken von Egbert Greven. Bis 30. Oktoker. Museum Penzberg: „Wo kam denn dann die Kohle her?“, Schau zur Entwicklung Penzbergs nach 1966. Bis 31. Dezember, Museum Penzberg: Historische Bergarbeiterwohnung (Dauerausstellung).

Ebenso haben die Organisatoren Vorträge und Filme vorbereitet. Diese Veranstaltungen finden alle ab jeweils 20 Uhr in der Stadtbücherei statt (Eintritt: ein Euro): Donnerstag, 6. Oktober: „Entstehung der Molasse und der oberbayerischen Pechkohlelagerstätten“, Dr. Wolfgang Bloch. Donnerstag, 20. Oktober: Historische Filme von Martin Weiglmeier. Donnerstag, 3. November: „Kohlebergbau und Aufbereitung weltweit“, Grubeningenieur Andreas Hees. Donnerstag, 17. November: „Geschichte und Entstehung von Museen und Sammlungen zum Kohlebergbau in Deutschland“, Dr. Stefan (Deutsches Museum). Donnerstag, 24. November: „Die Industrialisierung Bayerns und die Anfänge des Pechkohleabbaus im 19. Jahrhundert“, Peter Schßler (Deutsches Museum).

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