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Wein für die BfP-Gründer: (v.l.) Manfred Reitmeier, Rüdiger Kammel, Nikolaus Lutz, Michael Haas, Hermann Weinrich, Dorle Niebling-Rössle und Vorsitzender Markus Braun.

Bürger für Penzberg

BfP feiern ihr Zehnjähriges

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Die Bürger für Penzberg betraten 2007 die politische Bühne. Das Zehnjährige feierten die BfP mit Gästen und einem zufriedenen Rückblick.

Penzberg – An diesem Reformationstag am 31. Oktober 2007 begann eine neue politische Zeitrechnung in Penzberg: Die Bürger für Penzberg (BfP) gründeten sich. Zehn Jahre später hat sich der parteifreie Verein etabliert. Bei der letzten Kommunalwahl 2014 trat er zwar erfolglos mit einem Bürgermeisterkandidaten, Wolfgang Sacher, an, dafür holten die BfP vier Stadtratssitze. Stolz auf das Erreichte prägte deshalb gestern im Nebenzimmer der Stadthalle die Geburtstagsfeier.

Der seit Sommer amtierende Vorsitzende Markus Braun zog eine positive Bilanz der zehnjährigen politischen Arbeit. Der Bogen reichte vom sofortigen Einzug 2008 in den Stadtrat, die folgenden „sechs harten Jahre“ als kleine Fraktion, über den Wechsel Wolfgang Sachers 2012 von der SPD zu den BfP, der Zuwachs 2014 von zwei auf vier Sitze im Stadtrat bis zu den jüngsten Erfolgen, so Braun, mit BfP-Anträgen unter anderem für die Beantragung von Fördergeldern für die städtischen Bauprojekte an der Bürgermeister-Rummer-Straße . Aus einer „kleinen Idee“ sei etwas Großes in Richtung „bürgerfreundliche Stadtpolitik“ gewachsen, lautete Brauns Fazit. „Wir haben unser Profil umgesetzt.“

Klar, dass die BfP die Fahne der Parteifreiheit auch bei ihrer Geburtstagsfeier hochhielt. Dafür brach der Gastredner eine Lanze: René Leibold, Vorstandsmitglied des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, mahnte vor einer zunehmenden „Verdrossenheit, insbesondere vor Ort“ – der nur mit lokaler Arbeit von Bürgern für Bürger Abhilfe geschaffen werden könne. Überhaupt schmeichelte der Gast wegen des Wirtschaftsstandorts: „Penzberg ist mehr als Punkt auf der Landkarte“, sagte er mit Blick auf die internationale und regionale Firmenwelt. Den BfP wünschte Leibold, „dass sie unbequem bleiben“.

Applaus und Blumen gab es für Bürgermeisterin Elke Zehetner (parteifrei): Die auf dem SPD-Ticket gewählte Rathauschefin wird regelmäßig von den BfP kritisiert und in den sozialen Netzwerken hart angegangen. Die BfP seien seit zehn Jahren „ein fester Bestandteil der Penzberger Politiklandschaft“, sagte Zehetner. Die gemeinsame Arbeit zum Wohle der Stadt sei ein Ziel, dass man am besten mit „Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit“ erreichen könne. „Rudern gemeinsam gegen den Strom bringt genauso wenig wie das Autofahren mit gezogener Handbremse.“ Geehrt wurde auch: Sechs Gründungsmitglieder erhielten von Vorsitzendem Markus Braun ein Präsent.

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