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Wellenbad in Penzberg.

BfP unterstützen Wellenbad-Bürgerbegehren

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Die BfP-Fraktion in Penzberg stellt sich auf die Seite von Schwimmvereinschef Wolfgang Kling. Sie unterstützt nun das Wellenbad- Bürgerbegehren.

Die vier Stadtratsmitglieder der „Bürger für Penzberg“ haben die Unterschriftenliste zum Wellenbad-Bürgerbegehren unterzeichnet, das eine Sanierung des Wellenbads fordert und einen Hallenbad-Neubau an dessen Stelle ablehnt. Wolfgang Kling hatte, wie berichtet, am vergangenen Dienstag mehr als 1800 Unterschriften im Rathaus abgegeben. Am Donnerstagabend kamen die Namen der BfP-Stadtratsmitglider Wolfgang Sacher, Dorle Niebling-Rößle, Rüdiger Kammel und Manfred Reitmeier hinzu.

„Wir haben den Eindruck, dass die Stadtwerke mit dem Kopf durch die Wand wollen“, erklärte Wolfgang Sacher am Donnerstag vor der Rathaustür. Die BfP wollten dagegen den Konsens. Die von den Stadtwerken initiierte Bürgerinfoveranstaltung bezeichnete er als nicht ausreichend. Die BfP-Fraktion hat ihm zufolge den Stadtwerken vorgeschlagen, bei einer für kommenden Donnerstagabend anberaumten Wellenbad-Besichtigung nicht nur Mitglieder des Stadtrats und des Stadtwerke-Verwaltungsrats zuzulassen sondern auch Wolfgang Kling sowie zwei Ingenieure, die das Wellenbad als frühere Fachplaner gut kennen. Ebenso forderte Sacher, dass Kling alle Gutachten einsehen darf. „Es gibt nichts zu verbergen“, sagte er.

Sacher warnte zugleich davor, „noch mehr Porzellan“ zu zerschlagen. Er kündigte an, dass die BfP auf der Straße 425 Unterschriften sammeln werden, um eine außerordentliche Bürgerversammlung zu erzwingen, falls eine sachliche Diskussion nicht möglich sei. Sacher räumte zugleich ein, dass er im Stadtwerke-Verwaltungsrat für Abriss und Neubau gestimmt hatte.

(mehr in der Samstagsausgabe von Penzberger Merkur und Weilheimer Tagblatt)

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