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Hochbord-Elemente an der Bichler Straße in Penzberg.

Enge Kurve in Rot-Weiß

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Hochborde verengen seit dieser Woche die Einmündung an der Bichler Straße in Penzberg. Die Bretterwand kommt wohl erst später.

Penzberg - Mit rot-weißen Hochbord-Elementen haben die Verkehrsbehörden diese Woche in Penzberg die Kurve an der Bichler Straße auf Höhe des Rewe-Markts verengen lassen. Das Ziel: Autofahrer sollen die Einmündung mit weniger Schwung nehmen, also stärker abbremsen. Noch auf sich warten lässt dagegen die geplante Bretterwand, die auf der Mittelinsel aufgestellt werden soll – sie folgt voraussichtlich erst im Frühjahr.

Wie berichtet, sollen die Maßnahmen die Verkehrssicherheit erhöhen. In den vergangenen fünf Jahren hat es dort 19 Unfälle gegeben. Die Umbaumaßnahmen waren Mitte Januar in einer Bauausschuss-Sitzung in Penzberg angekündigt worden.

Auf Unverständnis stieß in der Sitzung vor allem die geplante Bretterwand. Derartige Sichtblenden sind von Bundesstraßen bekannt, zum Beispiel von der Einmündung der Staatsstraße in die B 472 nahe Sindelsdorf. Das Staatliche Bauamt will damit Autofahrer zwingen, vor dem Abbiegen anzuhalten. In der Sitzung hatte es geheißen, dass die Sichtblende zunächst für eine einjährige Testphase aufgestellt und dann gegebenenfalls begrünt wird. Das geschieht nun offenbar aus optischen Gründen in einem Zug. Beim Penzberger Ordnungsamt hieß es auf Nachfrage, dass die Wand – die Ausführung obliegt der Stadt – erst aufgestellt wird, wenn es wärmer ist, um sie dann gleich bepflanzen zu können. Die Sichtblende, so das Ordnungsamt, soll gestalterisch hochwertig ausfallen – damit es nicht so aussieht wie an der B 472.

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