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Die Bands, wie hier die „Gamskampler“, hatten toll aufgespielt. Aber das Publikum blieb aus.

Festwirt zieht Festival-Bilanz

Hoher Aufwand, viel zu wenig Besucher

Das Fazit zum ersten Penzberger „Berghalden-Festival“ fällt beim Veranstalter gemischt aus. Wie es mit dem Bandabend weitergeht, weiß er noch nicht.

Penzberg – Gute Stimmung, aber viel zu wenige Besucher: Diese Bilanz zieht der Penzberger Volksfestwirt Christian Fahrenschon über das erste Berghalden Sommerfestival. Wie berichtet, hatte sich der Besuch bei der Veranstaltung am Montagabend im Festzelt deutlich in Grenzen gehalten.

Fahrenschon hatte mit dem Bandabend das am Sonntag zu Ende gegangene Volksfest erstmals um einen Abendtermin verlängert. „Die Bands haben Stimmung gemacht“, sagte Fahrenschon auf Nachfrage. Aber trotz der guten Stimmung steht für ihn fest: „Für den Aufwand, den wir betrieben haben, waren viel zu wenig Besucher da.“ Was er nicht verstehen kann. Immerhin sei der Eintritt sehr gering gewesen: 5 Euro für drei Bands – das gebe es sonst so gut wie nie.

Wie viele Festival-Besucher am Montag genau kamen, kann Fahrenschon nicht beziffern. Der Festwirt will sich nun erst einmal in Ruhe Gedanken machen, ob er das Festival 2018 erneut abhalten wird. Oder ob er es mit einem neuen Konzept versuchen soll. Wie das aussehen könnte, ist aber noch offen.

Franziska Seliger

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