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Wellenbad in Penzberg.

Unterschriften-Aktion fürs Wellenbad

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Penzberg - In Penzberg kommt es voraussichtlich zu einem Bürgerbegehren. Für den Wellenbad-Erhalt soll nächste Woche eine Unterschriften-Aktion starten.

Die Unterschriften-Aktion für den Erhalt des Wellenbads soll nächste Woche starten. Das kündigte Schwimmvereins-Chef Wolfgang Kling an. Man benötige zehn Prozent der Penzberger Wahlberechtigten, um ein Bürgerbegehren in Gang zu bringen, sagte er. Verhindert werden soll damit, dass das Wellenbad abgerissen wird und Penzberg fast zweieinhalb Jahre lang bis zur Eröffnung des geplanten neuen Hallenbads kein Schwimmbad hat.

Kling, der das Wellenbad als Statiker über 20 Jahre betreut hat, wies zugleich Aussagen zurück, das Bad sei marode – die Stadtwerke hatten 19,5 Millionen Euro als Sanierungskosten genannt. „Das Wellenbad ist betriebsbereit“, sagte er. Es sei in den vergangenen Jahren ständig erneuert und modernisiert worden.

Kling geht davon aus, dass das Wellenbad „grob geschätzt für zwei Millionen Euro in einen Top-Zustand“ gebracht werden könne. Dies beinhaltet die technische Gebäudeausrüstung, die ihm zufolge für eine halbe Million Euro erneuert werden könnte. Um das Haupttragwerk zu ertüchtigen, seien „keine 100 000 Euro“ nötig, und um die Abdichtung des Flachdachs fortzusetzen etwa 420 000 Euro. Dies, so Kling, könnte über zwei bis vier Jahre gestreckt werden.

Auf diese Weise würde laut Kling Geld übrig bleiben, um Wünsche zu erfüllen: ein zusätzliches Schul- und Sportbad neben dem Wellenbad und ein Freibecken neben der Liegewiese – das Freibecken hatte sich 1976 in der Wellenbad-Planung als dritter Bauabschnitt befunden. Für beides rechnet er mit gut 6,5 Millionen Euro. Die Kosten samt Wellenbad-Erneuerung beliefen sich so auf 8,5 Millionen Euro. Vorschlagen will Kling dies nächste Woche den Stadtwerken. Diese haben ihre Neubaupläne auf 12,6 Millionen Euro taxiert.

Für Donnerstag, 2. Februar, laden die Stadtwerke zu einer Bürgerinfoveranstaltung zu den Hallenbad-Plänen ein.

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