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Bürgermeisterwahl 2020/Penzberg: Nach Korpans Stichwahl-Sieg - so lauten die Reaktionen

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Von: Wolfgang Schörner

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Briefwahl in Penzberg: Wahlhelfer mit Schutzmaske, Handschuhen und viel Abstandd. © Wolfgang Schörner

Jubel, Erleichterung, Traurigkeit - so sind die Reaktionen der Parteien und Gruppierungen nach der Stichwahl um das Penzberger Bürgermeisteramt.

Penzberg - Jubel herrscht in der Penzberger CSU nach Stefan Korpans deutlichem Sieg bei der Bürgermeister-Stichwahl. „Wir sind wahnsinnig stolz auf unser Team, das vor drei Jahren neu angefangen hat“, sagte CSU-Chef Nick Lisson am Montag – vor drei Jahren hatte sich die Penzberger CSU gespalten. Gejubelt habe man auch, so Lisson, weil nun Maria Probst in den Stadtrat nachrückt. Diese Woche folgen laut Lisson erste Gespräche mit den anderen Fraktionen, „um zu sondieren, wo es Gemeinsamkeiten gibt und wo Gemeinsamkeiten geschaffen werden können“.

Korpans Sieg bei Stichwahl: CSU jubelt, Unterstützer erleichtert

Mit einem Sieg Korpans in dieser Höhe nicht gerechnet haben dessen Unterstützer aus den anderen Fraktionen. Für Kerstin Engel (Grüne) war es sogar „ungewiss, wer das Rennen macht“. Sie empfinde „keine Schadenfreude“, sei aber „wahnsinnig erleichtert“. Spannend sei nun, wie sich Stefan Korpan im Amt entwickle, sie sei aber „guter Hoffnung, dass es eine bessere Zusammenarbeit wird“. Als „klaren Wahlauftrag, den wir alle miteinander umsetzen müssen“ sieht Markus Bocksberger (Penzberg miteinander) das „schöne Ergebnis“. Der Wählerwille sei eindeutig, sagte Armin Jabs (BfP). „Wir sind froh, dass es zum Wechsel kommt.“ Er sei zufrieden mit dem Ergebnis.

FLP-Kritik nach dem Wahlkampf: Geschmacklos

Michael Kühberger und Stefan Fuchs von der FLP, die keine Wahlempfehlung abgegeben hatte, wünschten Stefan Korpan „viel Glück und Erfolg“ und dankten Elke Zehetner „für die letzten sechs Jahre der Zusammenarbeit“. Als „geschmacklos“ bezeichnen sie es zugleich, „wie die BfP über Frau Zehetner herzieht“.

SPD nennt Niederlage bitter und wünscht Korpan „glückliche Hand“

Als „bitter“ beschrieb es SPD-Chef Bayram Yerli, dass die SPD nach dem 100. Jahr der Stadterhebung das Bürgermeisteramt verloren hat. „Als traurige, aber gute Verlierer“ wolle man Stefan Korpan zum Wahlsieg gratulieren „und ihm eine glückliche Hand als Bürgermeister wünschen, ganz besonders in dieser schweren Zeit“. Das Wahlergebnis, schreibt Yerli, bedürfe einer gründlichen Analyse. Es sei für ihn aber „sehr verwunderlich“, da die Stadt hervorragend dastehe, so Yerli in einer schriftlichen Stellungnahme. Die SPD, erklärte er, habe einen „fairen Wahlkampf“ ohne persönlichen Angriff geführt. „Einigen politischen Gegnern“ wirft er dagegen unsachliche Behauptungen, Halbwahrheiten und Schmutzkampagnen vor. Ebenso kritisiert er die Berichterstattung. Yerli erklärte, Zehetner habe alles für die Stadt und ihre Bürger gegeben. Die SPD könne die Stadt „in blendendem Zustand“ an den neuen Bürgermeister und Stadtrat übergeben und werde sich „weiterhin mit aller Kraft für unsere Stadt einsetzen“.

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