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„Menage 21“ haben die fünf Freiberufler ihr Büro getauft: (v.l.)  Bianca Richter, Loida Leon, Monika Uhl, Stefan Fuchs und Gabi Wittmann.

Büro teilen: Start für „Coworking“-Premiere

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Penzberg - Der Einzug ins gemeinsame Büro läuft. Das erste „Coworking“-Modell in Penzberg steht vor dem Start.

An der Bahnhofstraße 21 in Penzberg entsteht gerade das erste Büro, das sich mehrere Freiberufler teilen. Im Januar soll es richtig losgehen. „Coworking“ heißt der Trend. Als Monika Uhl vom „Pro Innenstadt“-Verein im Herbst Interessenten suchte, war das Echo groß.

Gabi Wittmann zieht mit ihrer Produktmarketing-Firma „Wimago“ ein. Man halte die Fixkosten gering und könne sich mit den anderen Unternehmern austauschen, sagt sie. Ähnlich sieht es Stefan Fuchs, der mit dem Büro seiner Tennisschule von zu Hause ausziehen will. Fotografin Bianca Richter („PhilBi“) baute gerade ihren Keller zum Studio um, als Loida Leon sie anrief und ihr vom „Coworking“-Büro erzählte. Loida Leon, die eine Casting- und Vermittlungsagentur („Lokissima“) hat, musste Räume für Treffen bisher jedes Mal anmieten. Nun zieht sie mit Fotografin Richter ins gemeinsame Büro. Die fünfte Mieterin ist Monika Uhl selbst mit ihrer Marketingfirma. Büros gebe es in Penzberg nur ab 100 Quadratmeter, sagt sie. Für Freiberufler wie sie zu groß. Der Ausweg ist die „Coworking“-Idee.

Eigentlich gehört zu dem Modell auch, dass sich Freiberufler stundenweise Räume mieten können, etwa für Besprechungen. Im neuen Büro ist dafür kein Platz mehr. Laut Monika Uhl wäre das aber eine Idee, falls in Penzberg ein zweites derartiges Gemeinschaftsbüro zustande käme

Interessenten können sich bei der „Pro Innenstadt“-Vorsitzenden melden, um sich für ein mögliches zweites Büro vormerken zu lassen: E-Mail „monika.uhl@so-eine-marke.de“.

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