Der Billardtisch steht bereit: So gut wie fertig ist das neue „Chillout“; im Hintergrund an der Theke Leiterin Bettina Stocker (r.) und Franziska Annaberger vom Familienbüro (l.). Wann der Treff eröffnet wird, steht in den Sternen.
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Der Billardtisch steht bereit: So gut wie fertig ist das neue „Chillout“; im Hintergrund an der Theke Leiterin Bettina Stocker (r.) und Franziska Annaberger vom Familienbüro (l.). Wann der Treff eröffnet wird, steht in den Sternen.

Jugendtreff an der Christianstraße

Neues „Chillout“ in Penzberg ist so gut wie fertig: Jetzt heißt es Warten

  • vonWolfgang Schörner
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Eigentlich ist der neue „Chillout“-Jugendtreff auf dem alten Molkereigelände in Penzberg so gut wie fertig. Im November sollte die Eröffnung gefeiert werden. Wegen der Corona-Pandemie war das aber bisher nicht möglich. Entsprechend sehnsüchtig warten Betreuer und Jugendliche auf den Start.

Penzberg – Vor knapp einem halben Jahr befand sich der ehemalige Lagerraum im Erdgeschoss der alten Molkerei noch im Rohbauzustand. Inzwischen bietet sich auf den rund 250 Quadratmetern ein völlig anderes Bild. In der Mitte des großen Raums, der von einem niedrigen Podest umrahmt ist, steht ein Billardtisch, in der Ecke auch ein Kicker. Beides haben die Jugendlichen extra für den neuen Treff organisiert. Mehrere Couchgarnituren stehen auf der Seite. Ein Blickfang ist die in Dunkelbraun gehaltene Bar mit beleuchteten Glasbausteinen. Dahinter befindet sich eine Küche mit großem Kühlschrank und Eisfach, die das Möbelhaus „Raab Home Company“ dem Jugendtreff gestiftet hat. Auch von vielen anderen Seiten wurden Einrichtungsgegenstände gespendet. Entrümpelt und eingezäunt ist zudem der kleine Vorgarten zum Säubach. Der dortige Zugang wird künftig der Haupteingang sein.

Ursprünglich sollte das neue „Chillout“ im November eröffnet werden

Ursprünglich war geplant, den neuen Jugendtreff „Chillout“ an der Christianstraße im vergangenen November mit einem Fest zu eröffnen. Schon zuvor war aber klar, dass dies wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sein wird. Was zumindest den Vorteil hatte, dass ohne Zeitdruck gearbeitet werden konnte. Auch Jugendliche halfen mit, so lange es erlaubt war, insbesondere beim Umzug vom alten Treff, der dem Familienbad-Parkhaus weichen muss. Allerdings half wegen der Corona-Einschränkungen vorsichtshalber nur ein kleiner Kreis.

250 Quadratmeter mit Billardtisch, Kicker und Bandprobenraum

Leiterin Bettina Stocker tauscht sich derzeit per Facebook und WhatsApp mit den Jugendlichen aus. Von den Bildern aus dem neuen „Chillout“ seien sie begeistert, erzählt Stocker, die den Jugendtreff seit vielen Jahren im Auftrag der Stadt betreut. Quasi aus der Ferne würden sie mitplanen, zum Beispiel, wo welches Bild aufgehängt werden soll. Insgesamt fünf Räume – alle barrierefrei zu erreichen – hat der Treff: Neben dem großen Mehrzweckraum und Stockers Büro, der Küche und den Sanitäranlagen gehören auch ein eigener „Chill“-Raum zum Entspannen sowie ein Bandprobenraum dazu. Dieser lässt sich zum Mehrzweckraum öffnen und wird so zur Bühne für Konzerte. „Chillout“-Hausband sind die „Helden der Vorstadt“. Laut Stocker wolle man aber noch eine junge Band dazu holen. Platz wäre jedenfalls vorhanden.

Jugendtreff „Chillout“: Eröffnungstermin steht in den Sternen

Wann das „Chillout“ öffnen kann, steht momentan in den Sternen. Seit Dezember ist laut Franziska Annaberger vom städtischen Familienbüro die Jugendarbeit untersagt. „Wir müssen abwarten“, sagt sie. Natürlich wäre es im Frühjahr wünschenswert. Aber eine Prognose? Das wäre wie ein Blick in die Glaskugel. Wenn der neue Jugendtreff startet, sollen die Öffnungszeiten ausgeweitet werden. Das „Chillout“ soll dann nicht nur montags und freitags, sondern auch donnerstags und samstags geöffnet sein. Als zusätzlicher Betreuer neben Bettina Stocker wird deshalb Florian Koller im Jugendtreff arbeiten.

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