Pro-Innenstadt-Vorsitzende Monika Uhl und Vize Jörn Millan in den potenziellen „Coworking“- Büroräumen in Penzberg.

Alle teilen sich ein Büro

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Penzberg - "Coworking Places" heißen auf Neudeutsch Arbeitsplätze, die sich mehrere Freiberufler und kleine Unternehmen teilen. So etwas könnte es künftig auch in Penzberg geben.

Mehrere Freiberufler teilen sich Büroräume, Drucker, Kopierer, Schreibtische – die ganze Infrastruktur bis hin zur Kaffeemaschine. Solche Modelle kennt man in den USA schon lange. Es gibt solche „Coworking Areas“ auch in München, Bad Tölz, Murnau und Peißenberg, wo Arbeitsplätze stunden- und tageweise gemietet werden können. „Ich glaube, dass auch Penzberg als moderne Stadt für so etwas bereit ist“, sagt Monika Uhl, Vorsitzende des Penzberger „Pro Innenstadt“-Vereins.

Der Verein will nun einen Versuchsballon starten und schauen, ob Nachfrage besteht. Die Büroräume wären jedenfalls vorhanden: eine ehemalige Arztpraxis an der Bahnhofstraße 21.

„Coworking“, was „zusammen arbeiten“ bedeutet, ist eine Entwicklung im Bereich der neuen Arbeitsformen. Freiberufler, Kreative und kleinere Startup-Unternehmen nutzen dabei gemeinsam Büroräume, sie arbeiten unabhängig voneinander, können sich für Projekte aber auch zusammentun. Die Anbieter dieser „Coworking Spaces“ stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur, also Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer und Besprechungsräume, zur Verfügung.

So stellt es sich Monika Uhl von „Pro Innenstadt“ auch für Penzberg vor. Realisieren will der Verein dies mit Franz und Irena Mühlpointner, denen die derzeit leer stehende Bürofläche an der Bahnhofstraße gehört. Die fünf Räume samt Empfang auf 145 Quadratmetern in bester Zentrumslage, so Monika Uhl, würden ideale Voraussetzungen bieten. Die Organisation des Projekts hat der „Pro Innenstadt“-Verein übernommen. „Wir tasten uns an das Thema heran“, sagt Monika Uhl. Man wolle die Reaktion abwarten und sich dann mit den Interessenten zusammensetzen, um zu sehen, was sie brauchen. Für Januar wird der Einzugstermin angepeilt. Monika Uhl: „Ich glaube, dass so etwas in Penzberg funktionieren könnte."

Interessenten können sich bei der Vorsitzenden des Vereins „Pro Innenstadt“, Monika Uhl, melden: E-Mail an „monika.uhl@so-eine-marke.de“ oder Telefon 08856/9016368.

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