Christkind Leni Patermann und das (Film-)Team: Die beiden Engel Lieselotte Bocksberger und Marlene Curth mit (h.v. l.) Catrin Bocksberger, Stefan Fuchs, „Pro-Innenstadt“-Vorsitzende Monika Uhl, Bürgermeister Stefan Korpan, Tatjana-Patermann sowie den Rathaus-Mitarbeitern Thomas Sendl und Monique van Eijk.
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Christkind Leni Patermann und das (Film-)Team: Die beiden Engel Lieselotte Bocksberger und Marlene Curth mit (h.v. l.) Catrin Bocksberger, Stefan Fuchs, „Pro-Innenstadt“-Vorsitzende Monika Uhl, Bürgermeister Stefan Korpan, Tatjana-Patermann sowie den Rathaus-Mitarbeitern Thomas Sendl und Monique van Eijk.

Aktion von Stadt und Pro Innenstadt

Wunderbarer Kurzfilm: Das Christkind kauft in Penzberg ein

  • Franziska Seliger
    vonFranziska Seliger
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Wo kauft das Christkind eigentlich seine Weihnachtsgeschenke ein? Natürlich in den Penzberger Geschäften. Das ist die zentrale Botschaft eines Kurzfilms, mit dem die Stadt Penzberg und der „Pro Innenstadt“-Verein die Bevölkerung animieren will, Geschenke im örtlichen Einzelhandel zu kaufen. Es ist schon der zweite Film.

Penzberg – Bereits Mitte November hatte sich der „Pro Innenstadt“-Verein in Kooperation mit der Stadt Penzberg in einem ersten Kurzfilm versucht, der angesichts der verschärften Corona-Beschränkungen an die Penzberger appellierte, bei den örtlichen Einzelhändlern einzukaufen sowie die Liefer- und Abholdienste der Penzberger Gastronomen zu nutzen. Für den rund zweiminütigen Film, der nach wie vor auf dem Videoportal YouTube zu sehen ist, gab es laut Monika Uhl eine „überraschend große Rückmeldung“. Die Stadt Geretsried habe sogar das Drehbuch für den Film angefordert, sagte die „Pro Innenstadt“-Vorsitzende nun bei der Präsentation des zweiten Kurzfilms.

Dieser ebenfalls rund zweieinhalbminütige Beitrag trägt den Titel „Das Penzberger Christkind kommt“ und hat eine ähnliche Botschaft wie sein Vorgänger: Er soll die Einkaufsstadt Penzberg stärken und die Bürger dazu bewegen, ihre Weihnachtsgeschenke in den Geschäften vor Ort zu kaufen statt im Internet.

Die Botschaft: Weihnachtsgeschenke in den örtlichen Geschäften kaufen

Anders als der erste Film, kommt der aktuelle Beitrag aber schon weit professioneller daher. Der Film ist mit Musik untermalt, was ihm zusammen mit der tiefen Stimme von Sprecher Rainer Hofmann (Oberlandler Volkstheater) und der Art der Kameraführung fast etwas märchenhaftes verleiht.

Stefan Fuchs hat als Kameramann das Christkind und seine Engerl – gespielt von Leni Patermann, Lieselotte Bocksberger und Marlene Curth – auf ihrer Shopping-Tour durch die Innenstadt begleitet: Vom Wald aus geht es mit dem Leiterwagen etwa zum Schmökern in die Buchhandlung, dann weiter ins Sportgeschäft, wo das Christkind ein paar Skisachen kauft, bevor seine zwei Engerl Dessous im Wäschegeschäft aussuchen. Weiter geht es in den Spielzeugladen, ins Elektronik-Fachgeschäft und schließlich zur Entspannung ins Kosmetikstudio.

Die Botschaft dabei? „Man kann in Penzberg alles kaufen“, fasste Bürgermeister Stefan Korpan die Film-Aussage zusammen und appelliert an die Menschen: „Wir müssen zusammenhalten und den Penzberger Einzelhandel unterstützen.“ Sonst sei zu befürchten, dass es einige Geschäfte nächstes Jahr nicht mehr geben wird. Wie Uhl sagte, laufe das Weihnachtsgeschäft für die Einzelhändler derzeit „leider nicht besonders gut“.

Dabei biete das Einkaufen vor Ort durchaus Vorteile, sagte Wirtschaftsförderin Monique van Eijk und nannte als Beispiele die fachliche Beratung und die Tatsache, dass man sein ausgewähltes Produkt gleich mit nach Hause nehmen könne.

Wichtel-Aktion von Pro Innenstadt, Stadt, AWO und Penzberg hilft

Außerdem weist der Film auf die gerade anlaufende Wichtel-Aktion von „Pro Innenstadt“, der Stadt, der AWO Penzberg und „Penzberg hilft“ hin, über die bedürftige Senioren und Familien Weihnachtsgeschenke bekommen sollen. Wer sich beteiligen möchte, muss im Geschäft nur ein Geschenk aussuchen. Dort wird es dann verpackt und gekennzeichnet, an welche Altersgruppe es verschenkt werden soll. „Penzberg hilft“ und die AWO kümmern sich dann darum, dass die Präsente verteilt werden. Besonders wird der zweite Film seiner Art auch durch die vielen Vereine, die an seiner Entstehung mitwirkten; darunter etwa die Bergknappen, die Feuerwehr, der Skiclub und Mitglieder vom Trachtenverein Birknstoana.

Uhl, die zusammen mit Catrin Bocksberger und Tatjana Patermann für die Regie verantwortlich war, lobte die „unfassbar schnelle Bereitschaft der Vereine“, beim Dreh mitzuwirken. Mal fungieren sie als Weihnachtszwerge, die dem Christkind seine gekauften Geschenke tragen, mal sorgen sie dafür, dass die Präsente samt Engerl nicht aus dem Leiterwagen fallen. Der gesamte Film, bei dem rund 80 Personen mitwirkten, wurde an einem einzigen Tag gedreht, so Uhl. Vier Tage benötigte Stefan Fuchs für Schnitt und Ton.

Kurzfilm und Wichteln: „Das Penzberger Christkind kommt“ ist wie der Vorgänger-Film auf dem Videoportal YouTube zu finden (Suche unter Stadt Penzberg und Pro Innenstadt). Welche Geschäfte sich an der Wichtel-Aktion beteiligen, erfährt man im Internet unter www.unser-penzberg.de. Ab Donnerstag, 10. Dezember, liegt ein Faltblatt zu der Aktion in den Geschäften aus.

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