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Dieser junge Zugteilnehmer ließ sich vom Regen nicht von seinem Bankerl auf einem Festwagen vertreiben.
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Historische Gefährte aus der Geschichte Penzbergs gab es beim Festzug so manche zu bestaunen.
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Bei Sonnenschein kann jeder marschieren, fanden diese Penzberger Trachtlerinnen.
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Lieber trocken als fesch: Die Penzberger Feuerwehr trug durchsichtige Umhänge über den Uniformen.
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„Die Amis kommen“: Anders als vermutlich 1945 kam dieser US-Soldat zum Festzug aber äußerst gerne – und verteilte Kaugummis an die Zuschauer.
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Gute Laune trotz Dauerregens: Diese Zugteilnehmerin ließ sich vom Wetter nicht den Spaß verderben.
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Ein sehr seltener Anblick bei Festzügen ist ein derartiges Muli-Vierergespann, das der Georgiverein D‘Rosserer vor seinen Wagen gespannt hatte.

100 Jahre Stadtrecht

Dauerregen beim großen Festumzug in Penzberg - na und ?

Der historische Festzug zum 100-jährigen Bestehen der Stadt Penzberg am gestrigen Sonntag ging regelrecht baden. Aber auch wenn es den über 1600 Teilnehmern ziemlich nass reinging: Ein Reinfall war der Umzug trotzdem nicht. Vom Regen ließen sich die Penzberger und ihre Gäste die Laune nämlich nicht verderben.

Penzberg – Punkt 14 Uhr läuteten die Glocken in Penzberg und markierten den Beginn des historischen Festzugs, des zweiten großen Höhepunkts nach dem Stadtfest im Juli, mit dem das 100-jährige Bestehen von Penzberg gefeiert wurde.

Geschützt von Regenschirmen oder dicht gedrängt unter den Vordächern der Häuser, hatten sich zahlreiche Bürger versammelt, um sich den Umzug durch die Stadt anzuschauen – Dauerregen hin oder her. „Wenn in Penzberg so etwas los ist, dann muss man da auch hingehen“, sagte eine ältere Penzbergerin. Immerhin müssten die Teilnehmer ja auch mitmarschieren und die Kapellen sogar bei Regen musizieren.

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Über 1600 Personen aus Penzberg und der Region sowie aus den Partnerstädten hatten ihr Kommen zugesagt. Und es dürften nur wenige gewesen sein, die der Regen vom Mitmarschieren abgehalten hat. Wie ein langer Wurm aus Regenschirmen und Umhängen schlängelte sich der Umzug von der Berghalde hinab zur Bahnhofstraße.

Die verschiedensten Fußgruppen und Motivwagen, dazu zahlreiche historische Gefährte – etwa ein restaurierter Muldenkipper oder ein alter MAN-Bus – machten den Festzug abwechslungsreich und bunt. Dazwischen spielten Musikkapellen, und zahlreiche Vereine der Stadt bereicherten den Zug mit lustigen und kreativen Beiträgen. Vom miesen Wetter die Laune verderben ließ sich keiner von ihnen.

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„Bei Sonnenschein kann ja jeder marschieren“, sagte etwa eine Trachtlerin vom Penzberger Trachtenverein Loisachtaler Maxkron und lachte bei diesen Worten fröhlich unter ihrem Regenschirm hervor. Dass ihre weißen Strümpfe nass wurden vom Spritzwasser? Egal. Beim gemütlichen Festausklang im Festzelt konnten nasse Schuhe und Schürzen schließlich wieder trocknen.

Insgesamt waren es rund 68 Gruppen und Wägen, die an dem Festzug teilnahmen, dessen Streckenverlauf angesichts des Regens kurzfristig abgekürzt wurde. Zuvor hatte man bereits die interreligiöse Andacht ins trockene Festzelt auf der Berghalde verlegt statt sie an der Barbarakapelle abzuhalten. 
VON FRANZISKA SELIGER

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