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Autoschau „Drehmoment“ in Penzberg.

„Drehmoment“ in Penzberg - Autoschau lockte die Besucher in die Innenstadt

Frühlingshaftes Wetter lockte tausende Menschen aus Penzberg und der Region zu den Penzberger Autotagen. Händler und Besucher waren sehr zufrieden mit dem „Drehmoment“.

Penzberg – Die Sonne meinte es Wochenende gut mit den. 21 verschiedenen Ausstellern aus Penzberg und dem Umland, darunter 13 Autohändler, die ihre Fahrzeuge rechts und links entlang von Bahnhof- oder Karlstraße aufgereiht hatten wie Perlen an einer Kette. Die Sonnenstrahlen ließen das Chrom der Karosserien glänzen – da konnte man kaum vorbei gehen an den Neu-, Jahres- und Vorführwagen, ohne einen Blick ins Innere zu werfen. Kofferraum lupfen, Probesitzen hinterm Lenkrad oder mit der Hand vorsichtig die Form des Fahrzeugs nachfahren: Anfassen und Ausprobieren war ausdrücklich erlaubt.

Zwei, die sich vor allem die Neuwagen ganz genau ansahen, waren Anneliese und Wolfgang Schmoll. Das Ehepaar war eigens aus Wolfratshausen zu den Autotagen gekommen – und das zum ersten Mal, wie sie sagten, denn: „Wir suchen ein Auto für meine Frau“, erzählte Wolfgang Schmoll. Ein bisschen waren sie schon herumgeschlendert: Vorbei an den Wohnmobilen, Nutzfahrzeugen und Fahrrädern auf der Suche nach einem passenden Kleinwagen. „Ich finde es toll hier. Die Auswahl ist groß, und man kann sich gut informieren“, fand Wolfgang Schmoll.

Viele Besucher nutzten so wie das Ehepaar die zweitägige Automesse, um sich über Neuheiten im Zwei- und Vierradbereich zu informieren. Robert Seidl vom Autohaus Hornung etwa bescheinigte der Autoschau eine „erfreuliche Resonanz“ seitens der Besucher. Das Penzberger Autohaus präsentierte seine Fahrzeuge heuer auf dem Stadtplatz Alle anwesenden Mitarbeiter seien mit den Fragen der Besucher gut ausgelastet gewesen, so Seidl.

Das bestätigte ebenso Katrin Meinl vom Autohaus Wolf in Penzberg. „Es sind viele Leute da, und sie genießen es, durch die Straßen zu flanieren.“ Auch Rudolf Nau vom gleichnamigen Penzberger Autohaus war zufrieden. Was er bemerkt hat: „Die Nachfrage nach Benzinern ist höher geworden.“

Müde vom Herumlaufen hatte sich Familie Lückel an den zahlreichen aufgestellten Imbissbuden etwas zu essen geholt und auf einer Bank am Stadtplatz Platz genommen. „Wir kommen jedes Jahr her. Es gibt viel zu sehen, und es ist immer nett“, begründete Sascha Lückel die „Drehmoment“-Treue. Und da beim „Drehmoment“ auch für Kinder einiges geboten sei – etwa ein Karussell, ein Theater auf Stelzen oder ein Pirat, der Luftballontiere bastelte – könne man hier auch als Familie mit kleinen Kindern gut herkommen, so Silke Lückel – und sich so ganz nebenbei nach einer neuen Familienkutsche umsehen.

Text: Franziska Seliger

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