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Die Bahnhofstraße wurde zur Automesse.

Gewerbeschau in der Innenstadt

„Drehmoment“ in Penzberg: Viel Interesse bei Autotagen

Der „Drehmoment“ in Penzberg profitierte vom frühsommerlichen Wetter. Wir ziehen Bilanz über  die zwei Autotage.

PenzbergDie Sonne meinte es vor allem am Samstag gut mit den fast 20 Autohändlern aus Penzberg und Umgebung. Sie hatten ihre Fahrzeuge entlang der Bahnhofstraße aufgereiht – die Innenstadt wurde beim 11. „Drehmoment“ wieder zur Bühne für das heimische Gewerbe. Neben Autos konnten sich die Besucher auch über Zweiräder und Elektromobilität informieren.

Kein Wunder, dass die Bürgermeisterin bei der Eröffnung am Samstagvormittag ob der Vielfalt zufrieden dreinblickte. „Die Innenstadt wird zu einem Erlebnis und Event gemacht“, sagte Elke Zehetner lobend in Richtung Organisatorin Andrea Brandl. Eine solche Veranstaltung sei „keine Selbstverständlichkeit“, erklärte Zehetner – hinter der Messe würde viel Arbeit stecken und „es kostet auch Geld“.

Die Sonnenstrahlen ließen das Chrom der Karosserien glänzen – da konnte man gar nicht vorbeigehen an den Neu-, Jahres- und Vorführwagen ohne einen Blick ins Innere zu werfen. Kofferraum lupfen, Probesitzen hinterm Lenkrad oder mit der Hand vorsichtig die Form des Fahrzeugs nachfahren: Alles das war ausdrücklich erlaubt. Einer, der sich vor allem die Neuwägen genau ansah, war Benno Dispan. Der Penzberger sucht nämlich ein neues Auto. Und zwar eines, „in das meine Frau gut einsteigen kann und in dem sie bequem sitzt“, verriet der Senior. Für diese Suche sei der „Drehmoment“ ideal geeignet, denn: „Die Präsentation der Autohäuser ist gut und die Auswahl ist vielschichtig.“ Das fand auch Claudia Schwarz, die eigentlich nur ihrem Sohn zuliebe nach Penzberg gekommen war. „Simon liebt Autos sehr“, so die Habacherin, die trotzdem die Gelegenheit nutzte, „mal zu schauen, was es so gibt“. Ihr Eindruck: „Es gibt hier ein tolles Angebot und alles ist schön aufgebaut.“ Besonders gefiel ihr aber das abwechslungsreiche Kinderprogramm.

Dieses nutzte Christoph Nagel mit Sohn Hannes. Papa und Sohn lieferten sich Rennen an einer eigens aufgebauten Carrerabahn und zogen weiter zum „kiddycars“-Verkehrsparcours. „Hannes liebt Autos“, erklärte der Papa. Deshalb seien sie gekommen – und natürlich auch, um ein bisschen zu schauen. „Außerdem ist es gut, wenn Penzberg etwas anbietet. Da sollte man dann auch hingehen.“

Hingehen und schauen: Das taten viele, wie Franz Meinl sagte. „Viele Leute sind unterwegs und informieren sich“, so der Chef des Penzberger Autohauses Wolf. An seinem Stand seien am Samstag viele Besucher stehen geblieben, um sich über die Fahrzeuge zu informieren. Auch sein Berufskollege Franz Eberl vom gleichnamigen Autohaus aus Seeshaupt war „sehr zufrieden“. Seine Bilanz am ersten Tag: „Die Stimmung ist super. Das Wetter passt.“ Eberl hatte für sein Unternehmen – der Betrieb feiert heuer sein 30-Jähriges – den gesamten Stadtplatz für die Präsentation der Fahrzeuge zur Verfügung. „Und alle meine sieben Berater sind ständig ausgelastet“, bilanzierte er schon am ersten Messetag.

Am Sonntag zog auch Organisatorin Andrea Brandl ein positives Fazit: „Das Wetter war super“, sagte sie. „Besucher und Aussteller sind sehr zufrieden.“ Überhaupt habe sich die Stadt Penzberg „sehr gut präsentiert“ – was auch an den blühenden Kirschbäumen an der Bahnhofstraße lag, die ein gehöriges Maß an Frühlingsgefühl beisteuerten.

Franziska Seliger

Andreas Baar

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