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Leader-Geld: (v.l.) Elisabeth Gutmann, Veronika Hämmerle, Martin Hinterbrandner (alle Leader), Bürgermeisterin Elke Zehetner, Albert Hadersbeck (Leader), Kämmerer Hans Blank, Vize-Landrätin Regina Bartusch.

Umbau zur Musikschule

Ehemaliges Metropol-Kino: Im Frühjahr geht es richtig los

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Außen ist vom Umbau des alten Metropol-Kinos zur neuen Musikschule noch kaum etwas zu sehen. Innen hat die Entkernung des Hauses mittlerweile aber begonnen. Im Frühjahr soll es richtig losgehen. Maximal 4,5 bis 4,85 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Die Stadt hat nun einen Extra-Zuschuss erhalten – weil mehr als eine Musikschule entsteht.

Penzberg – Der Bauzaun beim alten Metropol-Kino steht bereits, die Hauptarbeiten spielen sich derzeit aber im Inneren ab. Dort werden Holzteile, Elektroinstallationen, Türen und Bühne abgebaut. Was auffällt, sind mehrere, zwei Meter tiefe Löcher im Saal-Boden. Sie waren nötig, damit die Statiker sehen, wie tief das Gebäudefundament reicht und wie stark es ist. Im Frühjahr soll es laut Stadt mit dem richtigen Umbau losgehen. Ein wichtiger Punkt: Aus dem alten Kinosaal wird dabei ein kleinerer Veranstaltungssaal. Er erhält auch eine Zwischendecke, um darüber Räume für die Musikschule zu schaffen. Die Außenfassade bleibt großteils bestehen.

Als Kostenobergrenze seien 4,5 bis 4,85 Millionen Euro festgelegt, erklärte Bürgermeisterin Elke Zehetner am Dienstag. Einen Fertigstellungstermin gibt es ihr zufolge auch. Im September 2021 soll die neue Musikschule im alten Metropol-Gebäude eröffnet werden – zeitgleich mit der generalsanierten Turnhalle am Josef-Boos-Platz und kurz vor dem neuen Familienbad.

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Es soll allerdings mehr als eine Musikschule entstehen. Darauf weist der sperrige Namen hin: „Musisches und schulisches interkommunales Kulturzentrum“, dessen Abkürzung schlicht und ergreifend „Musik“ lautet.

Der Ausbau zum Musik- und Kulturzentrum war eine Voraussetzung, dass die Stadt 50 000 Euro aus dem europäischen Leader-Fördertopf erhält (wir berichteten). Am Dienstag überreichten „Leader-Vertreter“ den Förderbescheid an Bürgermeisterin Zehetner. Die 50 000 Euro fließen in die Bühnentechnik.

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Allein eine Musikschule wäre nicht förderfähig gewesen, hieß es. Deshalb soll das neue Haus neben dem Musikschulbetrieb weiteren Aktivitäten dienen. Als Möglichkeiten werden im Förderantrag Ausstellungen, Lesungen, Schultheater, die Urmel-Preisverleihung, Liederabende der „Ländliche Konzerte“-Reihe, das Fairtrade-Frühstück, Diskussionsabende der Volkshochschule und Filmnachmittage im Rahmen des Ferienprogramms genannt.

Das Musik- und Kulturzentrum passe gut zu den Leader-Zielen wie die Schaffung von kulturellen Angeboten, Freizeitqualität, Teilhabe, Vielfalt und Begegnungsmöglichkeiten, sagte Vize-Landrätin Regina Bartusch am Dienstag. Veronika Hämmerle von der Leader-Bewilligungsstelle ergänzte, es freue sie auch, dass ein altes Gebäude dafür genutzt werde und kein Neubau auf der grünen Wiese entstehe. Als Vorzeigeprojekt, das andere Kommunen ermutigen solle, bezeichnete es Albert Hadersbeck von der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel.

Der Leader-Betrag ist nicht die einzige Förderung, mit der die Stadt rechnet. Geld soll, wie berichtet, auch über die Städtebauförderung von der Regierung von Oberbayern fließen: womöglich mehr als eine Million Euro.

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