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Am letzten Tag war nochmal viel los auf dem Eisplatz vor dem Rathaus.

Eisplatz in Penzberg

„Eismärchen“: Bilanz fällt positiv aus

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Penzberg – Das Penzberger „Eismärchen“ ist nach 31 Tagen zu Ende. Fazit: Es gibt dank der längeren Dauer eine neue Bestmarke bei Besuchern und Einnahmen.

Auch wenn Bürgermeisterin Elke Zehetner noch keine genauen Abschlusszahlen: Die Rathauschefin ist mehr als zufrieden mit dem Spektakel auf dem Stadtplatz. „Das war ein voller Erfolg“, sagt sie. Bis Donnerstagnachmittag wurden 11.606 Besucher gezählt – 8128 Kinder ab sechs Jahren und 2978 Erwachsene. Macht an 28 Tagen im Schnitt 415 Besucher täglich. Auch 68 Schulklassen nutzten das Eis (Vorjahr: 31). Das waren bis zu diesem Zeitpunkt schon mehr als die 10.387 Besucher an den 26 Tagen in 2015/2016. Genaue Zahlen will Zehetner dem Stadtrat am 31. Januar vorlegen. Sie wird den Räten mitteilen können, dass die Kosten für die Stadt abzüglich der Sponsorenbeiträge deutlich unter den angepeilten 34.000 Euro liegen werden. Im Haushalt sind 115.000 Euro für das „Eismärchen“ reserviert. Rund 50.000 Euro wurden durch Eintritte und Schlittschuh-Verleih eingenommen. Die Werbeeinnahmen liegen bei um die 33.000 Euro, die Standgebühren brachten weitere 10.000 Euro. Das Minus der Veranstaltung wird laut Rathaus bei 14.000 bis 15.000 Euro liegen – 2015/2016 gab es noch ein Defizit von 20.600 Euro.

Die letzten Tage bot das „Eismärchen“ noch mal ein buntes Programm. Bei klirrender Kälte statteten die Penzberger Beaschdn am Freitagabend dem Stadtplatz einen zweiten Besuch ab. Es war so kalt, dass die beiden Trommler kurzfristig sogar ihre normalen Marschtrommeln – deren Bespannung wurde zu hart – gegen speziell bespannte Landsknechttrommeln austauschen mussten. Angeführt von den Trommlern zogen Hexen, Teufel, Mooskoppn und die doppelgesichtige Frau Perchta zum Feuertopf auf dem Stadtplatz, wo sie – gesäumt von vielen Schaulustigen – ihre Tänze vorführten. Der Perchtentanz ist ein uralter, heidnischer Brauch, mit dem in den Raunächten zur Wintersonnenwende die bösen Geister des Winters ausgetrieben werden.

Am Sonntagnachmittag sorgten die „4goodNews“ für Stimmung. Die vier Musiker um Christian Aubeck heizten mit Rock und Pop ein. Die Band aus Weilheim und Berg wurde von „Penzberger Merkur und „Weilheimer Tagblatt“ präsentiert. Übrigens: Das letzte Eis-Wochenende ging fast ohne Energie über die Bühne, wie Elke Zehetner berichtete. „Das Eismärchen endete eisig“, schmunzelte sie – wegen der Minusgrade und der dicken Eisschicht konnte auf die Eismaschine verzichtet werden. 

Für Zehetner ist bei dieser positiven Gesamtbilanz klar: „Das findet wieder statt.“ An der kompletten Nutzung der Ferien will sie festhalten. Länger als 31 Tage soll es aber nicht gehen. „Das läuft sich irgendwann tot.“ 

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