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Das „Eismärchen“ in Penzberg ging am vergangenen Sonntag zu Ende.

Neue Ideen nach dem „Eismärchen“-Rekord

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Penzberg blickt auf ein Rekord-„Eismärchen“ zurück. So viele Eisläufer wie diesmal wurden noch nie gezählt. Gibt es nächsten Winter eine Neuauflage?

Penzberg - Für eine Neuauflage des „Eismärchens“ auf dem Penzberger Stadtplatz im nächsten Jahr würde sprechen, dass beim vierten „Eismärchen“, das nun zu Ende ging, ein Besucherrekord erzielt wurde: Die Stadt zählte 13.260 Schlittschuhläufer in den 31 Tagen. Die Zahl gab Lisa Nagel vom städtischen Familienbüro bekannt.

Das sind im Schnitt 430 Eisläufer am Tag. In den Vorjahren lagen die Zahlen bei knapp 12.400 (2016/2017), bei rund 11.400 (2015/2016) und bei zirka 12.000 (2014/2015). Insgesamt war die Eisfläche 384,5 Stunden für den öffentlichen Lauf geöffnet. Zusätzlich nutzten 57 Schulklassen die Möglichkeit, den Eisplatz an den Vormittagen vor den Ferien zu reservieren. Eine detaillierte Bilanz zum vierten „Eismärchen“ will Lisa Nagel in einer Stadtratssitzung vorlegen.

Über eine Neuauflage entscheiden muss letztlich der Stadtrat. „Soll es wieder einen Eisplatz geben?“, hatte Bürgermeisterin Elke Zehetner das Publikum am Sonntagabend beim „Eismärchen“-Finale gefragt – und dabei ein vielstimmiges Ja geerntet. Auch einige Ideen gibt es offenbar schon. Zum Beispiel einen „Eisweg“. Ihn nannte Alexander Bergel, der das „Eismärchen“ heuer mit Lisa Nagel organisiert hatte. Mehr wollte er am Finalabend aber nicht verraten: „Lasst Euch überraschen.“ Lisa Nagel sagte, sie würden fleißig Reaktionen der Besucher sammeln und sich über kreative Vorschläge freuen. Ebenso wichtig seien ihnen konstruktive Kritik und Anregungen. „Denn nur so können wir das Eismärchen mit jedem Mal noch ein bisschen besser machen“, erklärte sie.

Freuen konnte sich beim „Eismärchen“-Finale ebenso die AWO-Vorsitzende Ute Frohwein-Sendl. Christian Curth überreichte ihr für die örtliche Arbeiterwohlfahrt rund 400 Euro – die kompletten Einnahmen seiner drei Schlittschuhkurse, an denen etwa 60 Buben und Mädchen teilgenommen hatten.

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